Dritter Vortrag

GA 216/1922-09-22/p019 ·1922-09-22 · original (original)
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In der griechisch-römischen Zeit, also im vierten nachatlantischen Zeitraum, wurden die Dinge etwas anders. Da hörte überhaupt jenes Überragende der Einatmung auf. Das Einatmen behielt seine Bedeutung, aber es hörte das Überragende des Einatmens auf. Und gewissermaßen wurden Ein- und Ausatmen für den Menschen gleichbedeutende Prozesse, gleichbedeutende Vorgänge. Das ist etwas, worauf die griechischen Initiierten wiederum bei ihrer Arbeit ganz besonders achteten. Und jener wunderbare Gleichgewichtszustand zwischen dem Einatmen und dem Ausatmen, der insbesondere das griechische Volk auszeichnete, der konnte dazu führen, daß gerade die griechische Kunst als vorbildlich in der Weise entstanden ist, wie wir sie in der Geschichte verzeichnet finden.

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