Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I
Nehmen Sie zum Beispiel die gewöhnlichen Kinderkrämpfe. Diese gewöhnlichen Kinderkrämpfe beruhen auf nichts anderem als darauf, daß beim Kinde erst der astralische Organismus und das Ich in richtiger Weise untertauchen müssen in den physischen Organismus und in den ätherischen Organismus. Da muß sich erst das richtige Verhältnis herstellen. Denken Sie sich nun, der astralische Organismus und das Ich, die also zunächst hineinvibrieren in den Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, die vibrieren zu schnell. Der andere Mensch, der kann das nicht sogleich fassen. Wenn es richtig vibriert, dann ist es so, daß wenn Sie hier zum Beispiel ein Stück physischen und ätherischen Menschen haben, der vom astralischen Menschen und dem Ich durchsetzt werden soll, das langsam durchsetzt wird. Ich möchte sagen: Jede Strömung des Astralischen ergreift immer richtig ein Tröpfelchen des Lebenswassers, das vom Ätherischen durchströmt ist. Es paßt sich einander an, wenn das richtige Tempo darinnen ist. Wenn aber das zu schnell hineinvibriert (siehe Zeichnung, rot, hell), dann durchstößt das Astralische das Ätherische und damit auch das Lebenswasser, und es entstehen krampfartige Zustände, was insbesondere als Kinderkrämpfe auftreten kann, weil ja da erst der richtige Rhythmus in diesem Einströmen sich geltend machen muß (siehe Zeichnung, rot, blau).
Cite:
GA 218/1922-10-20/p035 · edition original