Siebenter Vortrag

GA 219/1922-12-22/p025 ·1922-12-22 · original (original)
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Was geht denn eigentlich im Schlafe vor? Da muß ich Sie erinnern an eine Auseinandersetzung, die ich vor kurzem hier gegeben habe, und in der ich Ihnen geschildert habe, wie der Mensch tatsächlich zwischen dem Einschlafen und Aufwachen mit seinem astralischen Leibe und seinem Ich eigentlich immer rückwärts durchlebt, was er in der vorhergehenden Wachperiode in der physischen Welt erlebt hat. Nehmen wir ein regelmäßiges Wachen und regelmäßiges Schlafen an — es ist allerdings auch für das unregelmäßige ganz ähnlich -, nehmen wir also an, wir wachen an einem Morgen auf, beschäftigen uns während des Tages, gehen abends zur Ruhe und schlafen die Nacht hindurch ungefähr ein Drittel der Zeit, die wir wachen. Ein solcher Mensch erlebt also zwischen dem Aufwachen und Einschlafen eine Reihe von Erlebnissen, eben seine Tageserlebnisse. Er erlebt während des Schlafzustandes wirklich in rückwärtiger Bewegung dasjenige, was während des Tages erlebt worden ist. Und zwar geht das Schlafleben mit einer größeren Schnelligkeit zurück, so daß Sie nur ein Drittel der Zeit dazu brauchen.

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Cite: GA 219/1922-12-22/p025 · edition original