Erste Schritte zur imaginativen Erkenntnis

GA 227/1923-08-19/p017 ·1923-08-19 · original (original)
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Das sind Fingerzeige, die uns darauf hinweisen, daß der Mensch, wenn er zum Mittelpunkt der Welterkenntnis gemacht wird, also ausgehen muß von einer Selbsterkenntnis, daß der Mensch dann vor allen Dingen dasjenige erst aufsuchen muß in sich, was ihn selbst aus dem Raumesdasein, das heißt aus demjenigen Dasein, von dem uns einzig und allein die Sinne erzählen, heraushebt und ihn zum Zeitwesen in diesem Raumesdasein macht. Der Mensch muß daher appellieren an Erkenntniskräfte in ihm, die nicht an die Sinne, die nicht an die Raumeswahrnehmungen gebunden sind, wenn er sein eigenes Wesen wahrnehmen will. Und gerade im gegenwärtigen Augenblicke der Menschheitsentwickelung, wo die Naturwissenschaft in einer so außerordentlich bedeutsamen Weise den Menschen hineinführt in die Raumesgesetze, ist das wahre Menschenwesen aus Gründen, die auch in diesen Vorträgen sich zeigen werden, für die menschliche Anschauung im allgemeinen stark verlorengegangen.

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