Achter Vortrag

GA 237/1924-08-01/p009 ·1924-08-01 · original (original)
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So war es schon im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, als die Michael-Herrschaft sich wiederum ausbreitete nach der Gabriel-Herrschaft. Da kam Michael sozusagen, indem er zu den intelligenten Menschen kam, zu dem, wovon er sagen konnte: Da finde ich wieder, was mir entsunken ist, was ich früher verwaltet habe. Und es bestand ja der große Streit im Mittelalter zwischen den führenden Persönlichkeiten des Dominikanerordens und denjenigen, die sich in der Fortsetzung des asiatischen Alexandrinismus nach Spanien hinübergezogen hatten, wie in Averroes und den Seinigen, eigentlich darinnen, daß Averroes und die Seinigen, also die mohammedanischen Nach-Aristoteliker, sagten: Intelligenz ist etwas Allgemeines. Sie sprachen nur von einer Pan-Intelligenz, nicht von einer einzelnen menschlichen Intelligenz. Es war das, was einzelne menschliche Intelligenz ist, für Averroes nur eine Art Spiegelung im einzelnen Menschenkopfe von dem, was aber in Realität nur allgemein vorhanden ist.

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