Über die Lichtbilder vom Bau

GA 246/1918-06-30/p045 ·1918-06-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Ich bemerke ausdrücklich, dass all diese Dinge eigentlich ihre richtige Form zeigen, gerade wenn sie aus Holz geschnitzt sind. Ich hatte den Grund auch mit okkulten Mitteln nicht herausbekommen können, warum die griechischen Motive, die heidnischen, die gotischen [Figuren] alle in Stein skulpturiert worden sind, anstatt in Holz. Während alle Dinge, die mit der christlichen Entwicklung in Holz skulpturiert wurden, eigentlich richtig zum Ausdruck kommen. [Unleserliche Wörter] wäre sie in Holz, so würde sie erst zeigen, was sie sein sollte. Sie ist eine Pietä. Einen Christus kann man eigentlich nicht richtig in Stein machen. Apostelfigur, die taugt für den Stein. Ebenso die Lateranfigur des Christus, auch sie sollte aus Holz sein. Das ist sehr interessant, die Tatsache besteht für mich sicher, aber die Gründe werden sich vielleicht erst einmal in okkulter Forschung ergeben. Warum, weiß ich heute selber nicht.

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