Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — München, 1908-06-14
Aufzeichnung B (Auszug) Da nun der moderne Mensch in der Welt lebt, so wirkt alles das, was durch seine Sinnesorgane in ihn einzieht, auf den Ätherkörper und prägt sich diesem ein. Nur im Schlaf ist dies nicht der Fall. Alles, was nun geistig auf den Menschen einwirkt, bewirkt das Ich durch den Astralkörper des Menschen, das prägt sich ebenfalls dem Ätherkörper ein. Wenn nun sehr viele Bilder der Außenwelt in den Ätherleib eingeprägt sind, so ist dort kein Platz für die Bilder der geistigen Welt. Darum ist es so wichtig für die Entwicklung der Menschheit, Meditations- und Konzentrationsübungen zu machen, denn dadurch prägen sich die geistigen Bilder in den Ätherkörper ein. Es kommt weniger darauf an, daß es lange Zeit hintereinander ausgeübt wird, als darauf, daß es intensiv getan wird, daß die ganze Außenwelt verschwindet und der Mensch nur im Geistigen lebt.
Cite:
GA 266a/1908-06-14/p006 · edition original