Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Stuttgart, 1908-08-05

GA 266a/1908-08-05/p003 ·1908-08-05 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen» (Participants' records written from memory, and notes of lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

___________ ich dich erkannt», so bedeutet das, daß Nathanael in solche Beziehung zur Umwelt sich gesetzt hatte. Auch Yggdrasil, die Weltesche in der altnordischen Mythologie, ist eine Darstellung dieses Baumes. Die Kräfte, die auf den physischen Leib wirken, sind die Archai. Sie sind nicht alle gleicher Art, sondern man unterscheidet bei ihnen vier besondere Arten von Wesenheiten. Verkörpert sind sie nicht in physischen Leibern, sondern nur bis zum Äther haben sie ihre Körperlichkeit heruntergebracht. Es sind dies die vier Könige, die auf den Menschen wirken im Äther. Daß der Mensch einen physischen Leib hat, verdankt er diesen im Äther lebenden Wesenheiten. Wir kommen zu ganz falschen Vorstellungen, wenn wir den Äther so verstehen wollen, daß wir aufsteigend vom Festen zum Flüssigen und Luftförmigen uns immer feinere Substanzen denken. Die Äthernatur ist wesentlich verschieden von den physischen Substanzen. Die vier Kräfte, welche im Äther auf den Menschen wirken und in ihm aus- und einziehen, nach denen sich sein physischer Leib gebildet hat, sind aufzufassen als die vier Temperamente. Die Substanz der vier Wesenheiten sind die vier Temperamente. Darin sind sie verkörpert. Wir haben Wesenheiten, die wirken im cholerischen, andere im sanguinischen, andere im phlegmatischen und andere im melancholischen Temperament. Alle haben ihre besondere Aufgabe. Die Wesenheiten, welche zu ihrer Verkörperung das Cholerische haben, wirken in dem Element der Wärme im Menschen; die Wesenheiten, welche verkörpert sind im Sanguinischen, wirken in dem Luftförmigen im menschlichen Körper; die Wesenheiten, welche verkörpert sind im Phlegmatischen, wirken im Flüssigen und die Wesenheiten, welche verkörpert sind im Melancholischen, wirken im Festen oder Erdigen. Wenn auch gewöhnlich eines der vier Temperamente bei jedem Menschen vorherrscht, so sind die anderen doch auch in ihm vertreten. Alle haben eine Bedeutung für den Menschen. Das melancholische Temperament hat die Bedeutung, daß es den physischen Körper so veranlagt, daß der Mensch imstande

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