Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1911-03-15

GA 266b/1911-03-15/p007 ·1911-03-15 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern» (Participants' records written from memory). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Um sich endlich in das Feuer einzuleben, muß man sich vorstellen einen Punkt, der aber immer wieder berührt wird. zu wirken. Da kommt es nun darauf an, unser «Ich», unser eigenes Selbst zu bewahren, es sich nicht verlieren zu lassen. Dazu verhilft uns Mut, Starkmut, Furchtlosigkeit. Sich vorher vor irgendeinem uns möglicherweise treffenden Unglück fürchten ist ganz nutzlos. Im Gegenteil soll man sein Karma mit Mut und Furchtlosigkeit ertragen, es hilft nichts, sich davor zu fürchten. Von vornherein muß man sich vorstellen, daß man in der geistigen Welt etwas anderes vorfindet als in der physischen. Geistige Wesenheiten sind es, die uns da entgegentreten. Leben wir uns nun so hinauf, daß wir die geistigen Wesenheiten finden wollen in ihrem Element, so werden wir leicht irregeleitet. Wahr ist es, daß wir durch solche Übungen die früheren Planetenzustände begreifen und uns in sie hineinversetzen lernen. Aber nur solche Erlebnisse geben Förderung, bei denen die Intuition die Imagination weckt. Stellen wir uns zum Beispiel die Throne und die Geister der Persönlichkeit vor in ihrem Wirken auf dem alten Saturn und zugleich das Element des Feuers, so werden wir bei der Vorstellung des Saturn irregeführt werden. Nur dann werden wir ihn begreifen, wenn wir uns beide - die geistigen Wesenheiten und das Element - getrennt vorzustellen vermögen. Das Feuer als etwas Getrenntes, als Spiegelbild. Ebenso verhält es sich bei Sonne und Mond. Von oben her wirken die geistigen Wesenheiten, seien es die Angeloi oder Archangeloi. Sie wollen in den Menschen einziehen, Besitz von ihm ergreifen, um durch ihn auf Erden zu wirken. Wir sollen uns ihnen öffnen, aber ohne unser Ich daranzugeben. (Das Hineinarbeiten in die übersinnliche Welt [ist] verbunden mit dem Gefühl des Ergriffenwerdens von den Hierarchien, die durch uns wirken wollen, das in die untersinnliche Welt [mit] dem Gefühl des Ergreifens; beides auseinanderhalten. Zum Beispiel wenn beim Hineinmeditieren in den Saturnzustand einem die Throne und die Geister der Persönlichkeit erscheinen im Verein mit dem Element des Feuers, so ist dies unrichtig und irreführend. Man muß deutlich beides als Getrenntes empfinden. Hinauf zu der Hierarchie, ein Hinuntertauchen in das Elementarreich und wieder zurück hinauf.) ESOTERISCHE STUNDE

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