Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — München, 1911-08-26
sie zurückgedrängt von den Kräften, die in der viergliedrigen Wesenheit des Menschen selbst arbeiten. Wenn nun der Ätherleib sich ausdehnt bei der Meditation, so ist er in allen diesen Wesenheiten und Tatsachen, die da noch außerhalb des Kreises sind, darinnen, bis zu den Sternen; er ist gleichsam ausgegossen über alles, ganz ohne jede Lücke, ohne jede Unterbrechung ist er da. Wenn man ihn verfolgte mit hellseherischem Blick, würde man nirgends sehen, daß er irgendwie aufhörte, er ist eben überall da. Wenn nun noch in dem Schüler Eigenschaften sind wie Lügenhaftigkeit, Unaufrichtigkeit, Ehrgeiz und so weiter, wie dies das letzte Mal besprochen wurde, so gehen diese Eigenschaften mit dem Ätherleib in den Geistraum. Und ist hier und da ein schlechtes Wesen, so fühlt sich das Schlechte in uns damit verwandt und angezogen dadurch. Nun geht der Astralleib mit dem Ätherleib in den Geistraum. Da besteht die Tendenz, daß der intellektuelle, der denkerische Teil des Astralleibes sich aus der oberen Spitze heraus ausdehnt, der fühlende Teil rechts und links aus den mittleren Spitzen, der Willensteil nach unten aus den beiden übrigen Spitzen des Sternes. Aber der Astralleib bleibt bei diesem Ausdehnen nicht so lückenlos wie der Ätherleib; einzelne Fetzen können sich abtrennen, die wir dann da im Raum sehen und verfolgen können. Haben wir eine Verwandtschaft in uns zu einem solchen schlechten Wesen, das da im Raum sich aufhält, so bleibt ein Teil unseres Astralleibes durch seine Wunschnatur an diesem Wesen haften und verbindet sich damit, löst sich von dem Astralleib selbst ab. Der Astralleib zerreißt in Fetzen, in viele einzelne Fetzen. So haben wir an den verschiedensten Orten Teile unseres Astralleibes weit verstreut im Raum, die sich uns als einzelne Wesenheiten in der Meditation zeigen, von denen wir dann aber nicht wissen, daß sie eigentlich zu uns gehören, und die dann zu Irrtum und Täuschung führen. Aber zwischen diesen einzelnen Teilen unseres Astralleibes bestehen Fäden; die sind unter sich verbunden und mit dem Pentagramm. Dieser
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GA 266b/1911-08-26/p004 · edition original