VIII. Tätigkeiten im menschlichen Organismus. Diabetes mellitus
Es befördert alles die Zuckerkrankheit, was die Ich-Organisation aus der in die Körpertätigkeit eingreifenden Wirksamkeit herausreißt: Aufregungen, die nicht vereinzelt, sondern in Wiederholungen auftreten; intellektuelle Überanstrengungen; erbliche Belastung, die eine normale Eingliederung der Ich-Organisation in den Gesamtorganismus verhindert. Das alles ist zugleich damit verbunden, daß in der Kopforganisation solche Vorgänge stattfinden, die eigentlich Parallelvorgänge der geistig-seelischen Tätigkeit sein sollten; die aber, weil diese Tätigkeit zu schnell oder zu langsam verläuft, aus dem Parallelismus herausfallen. Es denkt gewissermaßen das Nervensystem selbständig neben dem denkenden Menschen. Das aber ist eine Tätigkeit, die das Nervensystem nur im Schlafe ausführen sollte. Beim Diabetiker geht eine Art von Schlaf in den Tiefen des Organismus dem Wachzustande parallel. Es findet daher im Verlaufe der Zuckerkrankheit eine Entartung der Nervensubstanz statt. Diese ist die Folge des mangelhaften Eingreifens der Ich-Organisation.