Achter Vortrag

GA 275/1915-01-04/p004 ·1915-01-04 · original (original)
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Nun handelt es sich darum, einmal die Frage ins Auge zu fassen: Wie steht es denn überhaupt mit diesen zusammengehörigen künstlerischen Formen? — Wir kommen der Betrachtung dieser Frage am allernächsten, wenn wir jene große künstlerische Schöpfertätigkeit ins Auge fassen, die leider von den Menschen viel zu wenig ins Auge gefaßt wird, die große schöpferisch-künstlerische Tätigkeit, die wir vorgebildet finden, wenn wir imstande sind, die Natur geistig zu betrachten, das natürliche Schaffen als hervorgehend aus dem Geiste zu betrachten. Weil die Betrachtung sich verhältnismäßig noch am einfachsten darstellt, möchte ich Ihren Blick hinlenken auf diejenigen Formen, die sich im Knochensystem zum Ausdruck bringen. Alle übrigen Glieder organischer Wesenheiten sind in ihren Formen noch schwieriger zu studieren als beispielsweise das Knochensystem des Menschen.

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