8. Ansprache zur Eurythmie
Wenn man diese Bewegungstendenzen, die durch den Kehlkopf und seine ganzen Sprachorgane erregt werden, erkennen kann, beobachten kann durch sinnlich-übersinnliches Schauen, so kann man sie auch, indem man das Prinzip der Goethe’schen Metamorphose herauf erhebt ins Künstlerische, aus der bloßen Gestaltenbeobachtung in die Handhabung der menschlichen Funktionen, so kann man nach diesem Prinzip der Goethe’schen Metamorphose den ganzen Menschen und auch Menschengruppen so bewegen lassen, wie sich sonst, ich möchte sagen bewegen wollen [der] Kehlkopf und seine Nachbarorgane in der gewöhnlichen Tonsprache.
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GA 277c/1920-10-17/p006 · edition original