8. Ansprache zur Eurythmie
So hat diese eurythmische Kunst etwas, wodurch sie sich in die Reihe der Künste gerade für den gegenwärtigen Menschen auf eine ganz besondere Art einreiht. Sie hat auch eine therapeutisch-hygienische Seite, von der ich hier nicht sprechen will, die auch weiter ausgebildet werden muss. Sie hat aber auch eine didaktisch-pädagogische Seite. Daher haben wir sie eingereiht in den Lernplan, ganz als obligatorischen Unterrichtsgegenstand in unserer Stuttgarter Waldorfschule. Und man muss sagen: Einmal werden die Menschen objektiver, unbefangener denken über die Dinge, die hier in Betracht kommen, als heute.
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GA 277c/1920-10-17/p015 · edition original