8. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1920-10-17/p017 ·1920-10-17 · original (original)
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So, meine sehr verehrten Anwesenden, versprechen wir uns von der eurythmie allerdings sehr viel. Aber für alles dasjenige, was wir gegenwärtig schon geben können, müssen wir um Nachsicht bitten, denn wir stehen erst im Anfange, und dasjenige, was wir heute schon darstellen können, muss daher durchaus als ein Anfang angesehen werden. Wir sind selbst die strengsten Kritiker und wissen ganz gut, was uns heute noch fehlt. Aber diejenigen der verehrten Zuschauer, die schon früher einmal da waren, werden auch gesehen haben, wie wir ja in den letzten Monaten wieder weitergekommen sind, namentlich in [der] Ausgestaltung der Formen. Sie werden außerdem bemerken, wie wir gearbeitet haben, um besonders charakteristisch die innere künstlerische Formung einer Dichtung wirklich zum Ausdrucke zu bringen.

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