21. Ansprache zur Eurythmie

GA 277c/1921-01-30/p009 ·1921-01-30 · original (original)
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Was Goethe so auf die Gestaltung anwendet, kann man auch auf die Tätigkeit des Organismus anwenden und dann es ins Künstlerische heraufheben. So kann man sagen: Dem, was der Mensch als eine gewisse innere Bewegungstendenz entwickelt, wenn er spricht — in jedem Laute, in jeder Sprachwendung, in allem, was durch die Lautsprache hörbar wird -, dem liegt zu Grunde innere Bewegungstendenz. Dadurch ist es ja gerade auch, warum der ganze Mensch sich gerade eigentlich in die Sprache hinein offenbart.

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