FÜNFTER VORTRAG

GA 278/1924-02-23/p029 ·1924-02-23 · original (original)
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Eine Variation tritt gleich ein, wenn Sie in der Motivfolge Akkorde haben. Da können Sie ausserdem noch den Chor so machen, dass Sie den Akkord von mehreren Personen machen lassen und dann wiederum an eine Gruppe von Personen das Motiv übergehen lassen können. Auf diese Weise wird eine Gruppe das Harmonische ausdrücken, und die Fortbildung des Harmonischen wird dann durch das Überfliessen der Harmonien von einer Gruppe in die andere dargestellt werden. Da haben Sie etwas sehr Bedeutsames erreicht. Und der Eindruck wird nun ein ganz anderer sein. Wenn einer in Bewegung die Aufeinanderfolge der Motive wiedergibt - er kann ja auch den Akkord als einzelner darstellen und die Aufeinanderfolge der Motive als einzelner in der Bewegung zum Aus- druck bringen -, dann sehen Sie ausgefüllt den Raum, der durchschritten wird, und alle Metamorphosen, alle Verwandlungen, Sie sehen sie ausgefüllt von dem physischen Menschen.

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Cite: GA 278/1924-02-23/p029 · edition original