8. Der Baugedanke Von Dornach

GA 289/1921-09-07/p107 ·1921-09-07 · original (original)
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Das nächste Bild (Abb. 103): Das ist das Haus, welches in der Nähe gebaut worden ist, das Glashaus, das jetzt zum Baubüro gemacht ist. Einige Eurythmie-Übungssäle sind darinnen. Es musste ausgeführt werden ursprünglich, weil darinnen die Glasfenster für den Bau geschliffen worden sind. Diese Glasfenster, sie sind ja so zustande gekommen, dass gewissermaßen dasjenige, was sonst nur künstlerisch ausgeführt ist — dass die Wand künstlerisch durchsichtig ist —, bei diesen Glasfenstern durchaus bis ins Physische hinein gebildet ist. Aus einfarbigen Glasscheiben wurde mit ungeheurer Anstrengung hingebungsvoll von Freunden, die jahrelang daran gearbeitet haben, herausgraviert mit dem Diamanıstift das Motiv, das da angegeben worden war. Das musste in diesem Haus zunächst gemacht werden. Die Glasscheiben sind groß und es musste ein eigener Atelierbau dazu aufgerichtet werden. Aber er ist ganz im Stile des Ganzen aufgeführt. Zwei Kuppeln, die voneinander abstehen, bedingen die ganz andere Bauform bis an das Tor; die ganze Asymmerrie, also bis in die Treppe, alles ist individualisiert. Diejenigen, die hinkommen, werden sehen, dass das Schloss, die Türklinke, individuell gestaltet ist.

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Cite: GA 289/1921-09-07/p107 · edition original