Achtundvierzigste Konferenz

GA 300b/1923-03-01/p017 ·1923-03-01 · original (original)
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Das wird am besten einzusehen sein, wenn ich darauf hinweise, dass man es bei der Eurythmie im Wesentlichen zu tun hat mit demjenigen im menschlichen Organismus, das sich in unmittelbarer Angliederung an den inneren Atmungsprozess abspielt. Also: Dasjenige, was ein Arm oder Bein oder ein Finger oder Zehe bei der Eurythmie ausführt, ist in unmittelbarer Berührung mit dem, was innerlich sich als Atmungsprozess, als innerer Prozess abspielt, der beim Übergang der Luft ins Blut geschieht, während das Turnen im Wesentlichen derjenige Vorgang ist, dem zugrunde liegt im menschlichen Organismus der Übergang des Blutes in den Muskel. Das ist im Wesentlichen das Physiologische; das gibt zu gleicher Zeit ein völliges Licht über dasjenige, was ausgebildet werden soll. Sobald man zum Verständnis kommt — instinktiv, intuitiv muss das gemacht werden wie man es zu tun hat bei jeder Turnbewegung mit dem Starkwerden, Wachsen, dem Elastischwerden des Muskels durch das Hineinschießen des Blutes in den Muskel, desto mehr wird man diese Erfindung der Freiübungen in sich selbst ermöglichen.

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