Dreizehnter Vortrag

GA 312/1920-04-02/p020 ·1920-04-02 · original (original)
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Nun, wenn man dann solche Vorstellungen gewinnt, so wird einem auch der charakteristische Unterschied entgegentreten, der da zwischen der Wirksamkeit des Mittels von außen und des Mittels von innen ist. Ehe wir aber das in Betracht ziehen können, müssen wir uns doch noch Vorstellungen vor Augen stellen, die uns erst zu diesem Unterschied in der richtigen Weise hinführen können. Es ist zum Beispiel durchaus etwas, was für gewisse Krankheiten, die jetzt auftreten, wird zu studieren sein müssen: daß man für diese gewissermaßen neuartigen Krankheiten — ich habe gestern schon darauf hingedeutet — wird so etwas für den Heilprozeß zu studieren haben, wie zum Beispiel, daß man Carbo vegetabilis eine gewisse längere Zeit einfach dem Sumpfgas exponiert, einfach im Sumpfgas liegen läßt und dann, wenn es sich genügend imprägniert hat mit Sumpfgas, erst die Verreibung macht. Dadurch wird man etwas bekommen, was in gewisser Art äußerlich wirksam wäre als Salbe und dergleichen, insbesondere wenn man etwa die Verreibung mit Substanzen macht, die dann noch die Wirkung begünstigen können. Es handelt sich darum, einfach die technische Methode für so etwas zu finden. Wenn die Verreibung durch irgendwelche technische Methoden, die ganz gewiß gefunden werden können, mit Talk-Erde zum Beispiel, gemacht wird, dann würde man in diesem Mittel etwas haben, was in gewisser Art äußerlich wirksam wäre als Salbe und dergleichen.

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