Fünfter Vortrag

GA 319/1923-11-15/p031 ·1923-11-15 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So kommt man zu einem rationellen Begriff des Heilens. Dieses Heilen besteht in der Regel eigentlich immer darin, daß man den Krankheitsprozeß durch einen eingeschobenen, von außen eingeschobenen Prozeß abfängt und dann das, was schon im Menschen ist, durch Energisierung zum Überwinden des Krankheitsprozesses veranlaßt, während man das nicht kann, so lange — wie hier in diesem Falle der astralische Leib seine Tätigkeit einseitig nach der Niere, die anders ist, als sie sein soll, hinwenden muß. Das aber, was ich jetzt eben beschrieben habe, ist der Fall, oder kann der Fall sein bei allen denjenigen Krankheitsvorgängen, die auf Unregelmäßigkeiten von Organen beruhen, die - wie ich es nennen möchte - zentrifugal wirken, nach innen zentrifugal wirken. Die Niere ist ein Absonderungsorgan, das nach innen zunächst absondert, wenn auch die Ausscheidung nach außen geht, sie sondert nach innen ab. Und pathologische Prozesse müssen, wenn man das auffaßt, was ich gesagt habe, so verstanden werden, daß die Heilung darin besteht, daß wir in der Niere durch Einfügung von Equisetum arvense einen zentrifugalen Prozeß hervorrufen, einen von der Niere ausstrahlenden Prozeß.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/319/1923-11-15/p031.json
Cite: GA 319/1923-11-15/p031 · edition original