Zehnter Vortrag

GA 348/1922-12-30/p014 ·1922-12-30 · original (original)
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Jedesmal, wenn etwas mit der Atmung nicht in Ordnung ist, ist auch etwas nicht in Ordnung im hintersten Teil des Gehirnes. Man kann das schon dadurch verfolgen, daß, wenn jemand an Atemnot leidet, wenn er zu wenig Sauerstoff bekommt, immer im hintersten Teile seines Gehirns etwas nicht in Ordnung ist. Wenn jemand an Herzunordnung leidet, namentlich wenn die Herztätigkeit nicht rhythmisch vor sich geht, so daß der Puls nicht in Ordnung ist, findet man immer auch, daß etwas nicht in Ordnung ist im Mittelgehirn. Und wenn im Unterleib etwas nicht in Ordnung ist, findet man immer etwas Unregelmäßiges auch im Vordergehirn. So wunderbar hängt alles im Menschen zusammen. So daß man sagen kann: Gerade das, was in seinem Unterleib vor sich geht, hängt zusammen mit seiner vorderen Gehirnkonfiguration.

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Cite: GA 348/1922-12-30/p014 · edition original