Das menschliche Leben in Schlaf und Tod
Diese Dinge kann man natürlich nicht so studieren, wie die heutigen Gelehrten sie studieren möchten. Die heutigen Gelehrten möchten nur dasjenige, was handgreiflich ist, studieren. Die beobachten nicht das menschliche Leben. Derjenige, der aber einmal wirklich richtig beobachten gelernt hat, was es da ist, was von den zweiten Zähnen bis zur Geschlechtsreife sich in den Körper hineinarbeitet, der weiß, daß das eben der astralische Leib ist. Der bringt alle die Bedürfnisse hervor. Natürlich hat das Kind vor dem Zweiten-Zähne-Kriegen auch schon Bedürfnisse, weil der astralische Leib namentlich im Kopfe drinnensteckt; aber später breitet er sich durch den ganzen Leib aus. Sie können das beim Knaben sehr gut wahrnehmen, wie sich der astralische Leib ausbreitet. Der Knabe verändert die Stimme, und damit wird er auch geschlechtsreif. Das ist das Hineinfahren des astralischen Leibes in den ganzen physischen Leib. Bei der Frau können Sie es wahrnehmen dadurch, daß sich die Nebenorgane des Geschlechtslebens, die Brüste und so weiter entwickeln. Das ist das Hineinfahren des astralischen Leibes. Und diesen astralischen Leib behält der Mensch nun nach dem Tode, wenn er den Ätherleib schon weggeworfen hat.
Cite:
GA 349/1923-03-21/p022 · edition original