Die Gliederung der menschlichen Wesenheit

GA 349/1923-04-04/p037 ·1923-04-04 · original (original)
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Sehen Sie, es ist immer der Glaube, daß der Mensch mit seinem physischen Leib, sagen wir, Hunger und Durst hat. Aber das ist ja ein Unsinn. Denken Sie sich einmal eine Maschine, die durch Wasser getrieben wird. Sie müssen der Maschine Wasser geben. Nun schön, dann geht sie, und wenn Sie ihr kein Wasser geben, hört sie auf zu gehen. Was heißt das: die Maschine hört auf zu gehen? Das heißt, Sie müssen ihr wieder Wasser geben, Sie müssen ihr zu trinken geben. Aber die Maschine hat vorher keinen Durst. Die Maschine hat keinen Durst; sie hört zwar auf zu gehen, aber einen Durst hat sie vorher nicht, sonst würde sie schreien. Das tut sie nicht. Sie hat keinen Durst.

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