45. Die erste, zweite und dritte Sohnschaft Gottes

GA 46/46-03-45 · original · 27 passages · 450 words
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I. Erste Sohnschaft Gottes, die erste Widerstrahlung der Urwesenheit, die in Gedanke, Name und Verlangen nichts verkündet als die Gottheit selbst; also nichts anderes ist als alleine Verkünderin des Alleinen. Es ist hier noch von keiner Differenzierung und Individualisierung die Rede. Was wir in irgendeinem Punkte dieser in sich selbst leuchtenden Unendlichkeit wahrnehmen können, ist nur die Eine Gottheit.

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Weltbewusstsein: Das Bewusstsein des All hat dieses All zum Wissen.

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II. Zweite Sohnschaft Gottes, die zweite Widerstrahlung der Urwesenheit, die alles mit Daseinswillen durchdringt und den Urgeist aus den vereinzelten Wesenheiten erstrahlen lässt. Dieser Daseinswille ist ein einheitlicher. Es ist der Urgeist, der nicht bloß ist, sondern sich will. Indem er sich z.B. als Gedanke will, will er sich als einzelner Gedanke. Der Gedanke verkündet zwar sich; aber er verkündet sich als Gedanke, als Glied Gottes.

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(Es ist, wie wenn die Hand von sich spräche: Ich bin die Gedanken, Hand, aber ich bin doch nur Glied des Organismus.)

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Das Alleine verkündet sich auf mannigfaltige Weise. Die Mannigfaltigkeit der Wesen hat das All als göttliche Einheit zum Bewußtsein.

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Dritte Sohnschaft Gottes, die dritte Widerstrahlung der Urwesenheit, die alles mit Einzelwillen durchdringt und den Urgeist in dieser Vereinzelung verborgen hält. Der Daseinswille ist ein mannigfaltiger. Es ist der Urgeist, der nicht bloß ist und nicht bloß sich will, sondern der jedes Wesen will. Wahrnehmbar wird also das Wollen des Urgeistes in dem Einzelwesen, d.h. das Einzelwesen nimmt das Wollen als sein Wollen wahr.

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Das Stöhnen der Kreatur.

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Evolution als Erlösung durch den einheitlichen, über der Mannigfaltigkeit des Willens schwebenden Geist.

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Der Geist, d[as] i[st] der dritte Sohn. Die mannigfaltigen Wesenheiten haben das Mannigfaltige zum Bewusstsein.

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I. In absteigender Linie findet sich zuerst Jiva, Mahat und Fohat. Das Allbewusstsein verkündet durch alle drei Elemente sich selbst.

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Grundurteil: (All ist All) Durch die Verkündigung entsteht das Mannigfaltige.

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II. Im weiteren Absteigen verkündet das Mannigfaltige die göttliche Einheit in mannigfaltiger Weise.

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(Ich bin All)

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III. Im weiteren Absteigen verkündet jedes Mannigfaltige sich selbst.

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(Ich bin Ich)

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Im weiteren Absteigen wird die Verkündigung objektives Sein.

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(Natur ist Ich)

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Sinnesempfindungen und Verstandesvorstellungen sind Ich.

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Hier treffen wir in der Erfahrung unseren Menschen.

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Psyche Manas Prana

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Bei der aufsteigenden seelischen Entwicklung vermannigfaltigt sich das ursprüngliche punktuelle Ich.

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(Intuitionen sind Ich.) Verbale Sa-Vitarka Wortlose Intuition Nir-Vitarka

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Wir gehen durch III

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Im weiteren Aufsteigen schließen wir unser Einzelbewusstsein; dieses Einzelbewusstsein (als Subjekt), lässt dadurch nicht das Sonderbewusstsein, sondern durch seine Passivität das Allbewusstsein walten. Es empfängt die Intuitionen unmittelbar als sie selbst. Sie zeigen nunmehr bei der aufsteigenden Entwicklung graduell ihr Eigenleben, nicht mehr als Gedanken, sondern als Wesen.

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Wir gehen durch II

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Im weiteren Aufsteigen enthüllt sich in der Mannigfaltigkeit der Intuitionen die Einheit ihres Seins.

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Wir nähern uns I.

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Cite: GA 46/46-03-45 · edition original