122. Hellsehen, Magie und Einweihung

GA 46/46-05-122/p012 · original (original)

Der Eingeweihte kann ferner wissen, dass der Mensch dann im astralischen Leibe lebt — denn er kennt diesen durch sein im Geistigen erwachtes Selbstbewusstsein -; er weiß, dass in diesem astralischen Körper zwei Essenzen sich bekämpfen - die menschliche und die kosmische. Er kann auch die Zeit bemessen, während welcher dies andauert, denn er sieht im Menschenleibe wirksam den sich eingliedernden astralischen Leib - durch die Zeit der Kindheit und Jugend - und die des Festhaltens -; es muss im nachirdischen Dasein das Zusammenhängen des astralischen Leibes mit dem physischen gelöst werden - man lernt den Vorgang des Lösens kennen an der Art, wie man sich beim Eingange in das Erdenleben vom Geistigen gelöst hat. Man vereinigt sich damit ja wieder - als Eingeweihter lernt man kennen, wie einem die geistige Welt entgegenkommt -; man wird gewahr, wie man sich präpariert, sie zu empfangen, und wie sie dann eintritt in die Seele - da ist ihr die irdische Selbstheit ein Hindernis. —

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