13. Schlaf und Tod vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft
Auch im Leben zwischen Tod und einer neuen Geburt muß man sich zwei Wechselzustände der inneren Erlebnisse vorstellen. Im alltäglichen Leben haben wir Wachen und Schlafen; im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind es abwechselnde Perioden, aufeinanderfolgende Zustände von innerer Regsamkeit und von Vereinsamung gegenüber der geistigen Umwelt, wo man nichts weiß von der geistigen Umgebung, aber innerlich auslebt, was man darin vorher aufgenommen hat. Es ist dieses Erleben dann, wie wenn ein mächtiges inneres Bild aus einem selber aufstiege. Dann wieder ist man ganz wie ausgeflossen in die geistigen Welten und ihnen einverleibt.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish