32. Die Abstammung des Menschen

GA 68b/1907-10-31/p039 ·1907-10-31 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Heute ist der Nachtzustand ausgefüllt mit Ausbessern [des physischen Leibes]. Wir sehen nur im Traume etwas wie Brocken heraus aus dem bewusstlosen Zustand. In alten Zeiten einer urfernen Vergangenheit hatte nicht die ganze Arbeit [des astralischen Leibes] verwendet werden müssen auf die Ausbesserung des physischen Leibes. Daher war, [wenn auch dumpf und dämmerhaft], dieser [astralische] Leib [mit dem Ich] in einer gewissen [Beziehung] hellseherisch. In gewisser Weise konnte dieser astralische Leib, der, [weil er] nicht so innerlich gebunden war an den physischen und Ätherleib, konnte [er] hineinsehen in seine Umgebung. Er sah das, was an geistiger Welt um ihn herum war. Allerdings wie war es, [das Schauen in hiesige Welt hinein? Was ist zurückgeblieben?] Da ist zurückgeblieben der Traum. Aber Träumen ist so etwas, was nur ein ganz schwacher, [korrumpierter] Nachklang eines [alten], dämmerhaften Hellsehens der ganzen Menschheit ist, wie wir gewisse Organe in uns haben, die früher ihre Aufgabe hatten, [zum Beispiel gewisse] Muskeln in [der] Nähe des Ohrs. [Diejenigen Wesen im Tierreich, die auf dieser Stufe stehen geblieben sind, haben noch diese Muskeln, dass sie die Ohren bewegen.] Man nennt solche Organe, [die heute keine Aufgabe haben, aber in früheren Entwicklungsständen eine Aufgabe hatten], Atavismen. Ein solcher Atavismus ist Träumen. Es war in alten Zeiten in urferner Vergangenheit der Menschheit nicht jenes [unleserlich], was es heute ist, sondern etwas, was den Menschen in reale Zusammen[hänge] brachte mit [seiner] Umgebung. [So sonderbar es aussieht für materialistische Denker, aber ich möchte Ihnen eine [unleserlich] geben und] ein wenig schildern, [wie es] damals [war]. In jenen alten Zeiten, in denen der Mensch in jenem dämmerhaften halbschlafenden Zustand war, konnte er den Menschen nicht so wahrnehmen, dass er [die äußeren Naturen] wahrnehmen [konnte, aber er nahm] wahr, was in der Seele lebte in [anderen] Menschen. Wenn er — [der andere] — wach war und sich [etwas] Arges dachte, dann [nahm er dieses arge Gefühl wahr, es] stieg [wie eine Art leuchtender Körper] für das damalige Bewusstsein als ein Wahrnehmungsvorgang ein Farbbild auf für den Seelenzustand des anderen.

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Cite: GA 68b/1907-10-31/p039 · edition original