47. Das Wesen des Menschen as Schlüssel zu den Geheimnissen Der Welt
Nun kann ja natürlich derjenige, der nur an seine Sinne sich halten will, fragen: Kannst du dir denn vorstellen, dass irgendwo bloße Leidenschaften, bloße Begierden, bloße Triebe schweben? — Ja, das ist eben dasjenige, was die Menschheit allmählich immer mehr in ihre Denkgewohnheiten wird aufnehmen müssen, wenn sie vorrücken will zu einer wirklichen Erkenntnis der übersinnlichen Welt, dass eine Existenz dieses Seelischen für sich selbst durchaus vorhanden und möglich ist, ja dass ebenso, wie wir früher gesehen haben, dass der physische Leib wie eine Art Verdichtung des Ätherleibes erscheint, so auch der Ätherleib wie eine Verdichtung dieses seelischen, geistigen Gebildes, das wir jetzt als Astralleib ansprechen, erscheint.
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GA 68b/1907-11-24/p029 · edition original