11. Der Krankheitswahn im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1907-10-11/p017 ·1907-10-11 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Woher hat denn in alten Zeiten der astralische Leib Leid und Freude hergenommen? Inneres war es nicht. Er erlebte seine Umwelt. Damals erlebte er sie nicht durch Auge und Ohr. Körperformen sind der Ausdruck von Lust und Leid der Umwelt. Die vier Teile oder Glieder des Menschen müssen Sie sich in einer viel innigeren Verbindung denken, als es bei der Vorwelt der Fall war. Der Mensch kroch immer mehr in sein Körperliches hinein. Früher war der astralische Leib schöpferischer. Er formte den physischen Leib um. Im Wesentlichen ist jetzt diese Umgestaltung beinahe abgeschlossen; deshalb erleben wir auch mit, was im physischen Leib vor sich geht.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/68d/1907-10-11/p017.json
Cite: GA 68d/1907-10-11/p017 · edition original