11. Der Krankheitswahn im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 68d/1907-10-11/p018 ·1907-10-11 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wir wollen uns das Wesen des Schmerzes, von innen verursacht, klarmachen. Wodurch entsteht Schmerz? Der astralische Leib ist der Tätige. Nehmen wir folgenden Fall: Ist ein Finger weggeschnitten, so berührt das nur den physischen Finger; der astralische ist nicht zerschneidbar. Warum schmerzt es? Weil der Zusammenhang zwischen beiden gehemmt ist. Hemmung des Astralleibes ist Schmerz. Wo die Tätigkeit nicht gehemmt ist, kann kein Schmerz sein.

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