26. Das Geheimnis der Menschlichen Temperamente

GA 68d/1908-12-15/p033 ·1908-12-15 · original (original)
Record: mixed sources. This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage. Evidence: «Vorträge aus den Jahren 1905 bis 1909 in Form von ausführlichen Mitschriften, Zuhörernotizen und Zeitungsreferaten» (Lectures from the years 1905 to 1909 in the form of detailed transcripts, listeners' notes and newspaper reports). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68d). The translation is the maintainer's, not a published one.

Alle diese Dinge können Sie, wenn Sie sie im Geistigen begriffen haben, auch im Physischen ausgeprägt finden. Denken Sie sich die Choleriker, die Leute, bei denen das Ich ausgeprägt ist; sie dämmen den astralischen Leib ein. Und nun ist dieser der ursprüngliche Bildner des physischen Leibes. Der Astralleib hat das Bedürfnis, die Sehnsucht, den physischen Körper so schlank als möglich zu machen, so mannigfaltig auszubilden als möglich. Bei den Cholerikern wirkt das Ich entgegen und dämmt so den Wuchs zurück. Sehen Sie sich nun bei den Cholerikern um, die werden Ihnen den zurückgedämmten Wuchs des physischen Körpers zeigen. Ich möchte Sie auf das Bild eines Fichte aufmerksam machen, der Choleriker war; der hatte genau diesen Ausdruck im Physischen; und an Napoleon brauche ich nur zu erinnern, an den Ausdruck der kleinen, gedrungenen Gestalt. Auch da haben Sie den zurückgehaltenen Wuchs zum Ausdruck gebracht.

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