8. Die Harmonie zwischen Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft und die Missverständnisse über die erstere und den ihr gewidmeten Bau in Dornach

GA 70b/1916-01-14/p034 ·1916-01-14 · original (original)
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Und wiederum im Zusammenhang musste man sein mit aller Realität. Daher konnten nicht solche Fensterkunstwerke, wie sie früher vielfach existiert haben oder heute eben noch existieren aus der alten Kunst heraus, als Fenster entstehen, sondern es wurde eine Art Fenster-Radierung, wenn man es so nennen darf, angewendet. Verschiedene Glastafeln, verschiedenfarbig, jede einzelne aber eben in einer Farbe. Dahinein wird nun gearbeitet das Figurale, und das wird so hineingearbeitet, dass nur Verdickung und Verdünnung bewirken, was künstlerisch erreicht werden soll. Und mit diesem wird dann Zusammenwirken das hereinscheinende Sonnenlicht, also das, was in der Natur wirkt und webt selber, um erst die Kunst vollständig zu machen. Da wird sich Natur und Kunst verschlingen zu einem gemeinsamen Kunstwerk.

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