Anthroposophie und die Rätsel der Seele

GA 80a/1922-01-17/p020 ·1922-01-17 · original (original)
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Und du Bois-Reymond hat mit diesem Ausspruch eigentlich vollständig recht. Hier liegt für die äußere Naturwissenschaft durchaus eine zweite Grenze, nur dass die Überzeugung du Bois-Reymonds diejenige ist, die gerade durch anthroposophische Forschung durchbrochen werden muss. Du Bois-Reymond meint, dass die Grenzen der Naturerkenntnis die Grenzen jeglicher Wissenschaftlichkeit seien. Deshalb sagt er: Wenn man hineindringen will in dieses Gebiet des Geistig-Seelischen, so muss man das durch andere Mittel als die wissenschaftlichen tun. Denn wo der Supernaturalismus beginnt, wo man, mit anderen Worten, in das Gebiet des Geistig-Seelischen eindringt, da hört Wissenschaft auf. Das will gerade anthroposophische Forschung vor der Welt verteidigen, dass Wissenschaft nicht sich erschöpfen braucht im äußerlich-natürlichen Dasein, dass Wissenschaft die Mittel entwickeln kann, um auch in das Geistig-Seelische einzudringen.

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