Das Innere der Natur und das Wesen der Menschenseele

GA 80b/1921-02-01/p058 ·1921-02-01 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Unablässig — meine sehr verehrten Anwesenden — steht, weil sie das glaubt aus der gegenwärtigen Natur der Menschheitszivilisation zu erkennen, unablässig steht in ganz ehrlichem, aufrichtigem Streben nach wahrer Erkenntnis des Menschen, nach Vertiefung des Menschenwesens, nach Erweiterung des menschlichen Tätigkeitswesens, der menschlichen Tätigkeitsenergie, unablässig — das lassen Sie mich zum Schlusse zusammenfassend sagen —, unablässig steht vor demjenigen, der anthroposophische Geisteswissenschaft aus ihrem inneren Kern heraus will, unablässig steht vor ihm der Zusammenhang zwischen dem Wesen der Menschenseele und dem Inneren der Natur so, dass allerdings dasjenige, was uns die spezialistischen Wissenschaften geben, Finsternisse über die Welt ausbreiten, die eigentlich im Grunde genommen so gefürchtet werden müssten, wie von den Alten das, was jenseits der Schwelle liegt, gefürchtet wurde. Aber möglich ist es - meine sehr verehrten Anwesenden —, ein Licht anzuzünden, damit in diese Finsternisse, in die Finsternisse des Inneren der Natur, der Mensch hineinschauend gelangen könne. Und dieses Licht kann nur sein dasjenige, was angezündet wird durch eine innerliche, geistig-seelisch vertiefte Erkenntnis in der Menschenseele selbst.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/80b/1921-02-01/p058.json
Cite: GA 80b/1921-02-01/p058 · edition original