17. Der Christusgedanke im ägyptischen Geistesleben

GA 87/1902-03-01/p051 ·1902-03-01 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist» (Even though the transcript does not yet have the accuracy usual later). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 87), which calls the cycle the earliest of which a listener's transcript exists. The translation is the maintainer's, not a published one.

Diese Reihe spielt in der Essäer-Gemeinde eine Rolle. Sie ist nichts anderes als dasjenige, was hier auf der Erde schon vorhanden war. Diese 42 Totenrichter treten uns nun im Evangelium gleich anfangs in veränderter Gestalt entgegen. Sie sind nichts anderes als die 42 Vorfahren des Jesus. Er ist «Osiris» geworden, der Zweiundvierzigste in der Reihe. Er ist es, der dazu berufen ist, die Lebendigen und die Toten zu richten. Deshalb werden die wichtigsten Stammväter des Menschengeschlechtes auch als Stammväter des Jesus angeführt. Es ist direkt eine Übertragung einer Essäer-Tradition, die unmittelbar in dem Evangelium des Matthäus zu verfolgen ist. Es ist nichts anderes als die Übersetzung der Totenrichter in ägyptischer Anschauung.

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