4. Die Wesen der astralen Welt

GA 88/1903-11-18/p009 ·1903-11-18 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Aufzeichnungen von neunzehn Vorträgen und vier privaten Lehrstunden» (Records of nineteen lectures and four private teaching hours). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Das Bewußtsein, das beim Durchschnittsmenschen fortwährend abreißt, das ist der Chela imstande, zu einem fortdauernden zu machen, wenn er die Gabe errungen hat, sein Spiegelbild nicht bloß im physischen Körper, sondern in den höheren Wesenselementen der menschlichen Natur entstehen, erzeugen zu lassen. Aus dem festen, physischen Körper heraus entsteht für den Durchschnittsmenschen das Spiegelbild seines Selbst; man kann auch sagen: Er wird sich seiner selbst bewußt. Derjenige, welcher die höhere Stufe erreicht hat, wird sich seines Selbstes nicht bloß im Physischen bewußt, sondern im Astralischen; es leuchtet ihm aus dem Astralischen entgegen. So begegnen Sie auf dem astralen Plan vor allem den Chelas, den Schülern, die imstande sind, ihr Bewußtsein in die Astralregion hinaufzubringen. Das Bewußtsein in die Astralregion hinaufzubringen ist das, was auch den Inhalt der theosophischen Lehre bildet und den Inhalt des Unterrichtes, den ein hochentwikkelter Meister seinen Schülern erteilt. Dieser Verkehr zwischen Meister und Chela spielt sich im Astralraum ab. Ein Übersetzen des Unterrichtes im Astralen in physische Worte, in physische Sätze ist dasjenige, was die Theosophie zu bieten vermag.

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