4. Die Wesen der astralen Welt

GA 88/1903-11-18/p016 ·1903-11-18 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Aufzeichnungen von neunzehn Vorträgen und vier privaten Lehrstunden» (Records of nineteen lectures and four private teaching hours). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Um zu verstehen, wie dies geschieht und welche Bedeutung es hat, müssen wir uns mit ein paar Worten klarmachen, was dann Gegenstand des sechsten Vortrages sein wird: den Zustand im Kamaloka. Wenn der Mensch den physischen Körper verläßt, so wird derselbe der Erde übergeben; auch die Lebenskraft wird abgelegt. Dann kommt er in die astrale Welt, in das Gebiet der Begierden. Der Mensch macht in dieser astralen Welt eine Periode durch, geht dann in das Devachan über, um darauf wieder zur Verkörperung hinabzusteigen. Das ist die normale [nachtodliche] Entwicklung des Menschen, daß er zwei Welten durchschreitet, die Welt des Astralen und die Welt des rein Geistigen, um danach wieder reif zu werden für die nächste Verkörperung. In dieser nächsten Verkörperung genießt er dann die Früchte des früheren Lebens. «Gott läßt seiner nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.»

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