4. Die Wesen der astralen Welt

GA 88/1903-11-18/p018 ·1903-11-18 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Aufzeichnungen von neunzehn Vorträgen und vier privaten Lehrstunden» (Records of nineteen lectures and four private teaching hours). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Sichtbar nur für die Höchstentwickelten unserer Zeit sind noch höhere Wesen, die sich nur noch selten in der Astralwelt aufhalten, weil sie ihre Heimat in noch höheren Gebieten, auf noch höheren Stufen der geistigen Welt haben. Wenn der Chela sich weiterentwickelt, dann erlangt er die Fähigkeit, das Bewußtsein nicht nur im Astralen zu haben, sondern das Bewußtsein auch zu haben in der noch höheren Welt, in der geistigen oder devachanischen Welt, die höher ist als die astrale Welt. In dieser höheren Welt wird ihm das Selbst gespiegelt. Der Mensch erlebt sich in den höheren geistigen Regionen als das Spiegelbild, das er in der physischen Welt sieht. Die Wesen, welche hierher gehören, sind nur für Hochentwickelte sichtbar. Auch diese Wesen können auf das verzichten, was als höchste Aufgabe unseres irdischen Daseins zu verstehen ist, sie können verzichten auf das «Nirwana». Eine solche Wesenheit kann verzichten auf das Nirwana, sie kann zurückkehren in die irdische Welt, in die sie selbst gar nicht zurückzukehren brauchte, um den Menschen zu helfen. Solche Wesen nennt man Nirmanakayas. Sie sind in der Lage, aus der geistigen Welt herabzusteigen in die astrale und in die physische Welt, und um da einen «Angriffspunkt» zu haben, nehmen sie einen Astralkörper an. Sie tun das, um den Menschen zu helfen. Das sind die Nirmanakayas, welche wir in der astralen Welt antreffen können, wenn auch selten. Ich spreche hier von solchen Wesenheiten, welche für physische Augen nicht erblickbar sind, sondern nur für solche Augen, die vom astralen Raum Eindrücke empfangen können. Wenn die Augen Eindrücke in der astralen Welt wahrnehmen können, dann können sie dort Nirmanakayas wahrnehmen und auch solche Menschenwesenheiten, die zwischen dem Tode und der nächsten Verkörperung sich befinden. Hierüber will ich im nächsten Vortrage noch sprechen.

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