LXXXI. Trennung in männlich und weiblich
Die hermaphroditische Menschheit war der Träger der allerersten am weitesten vorgeschrittenen Pitris, welche noch nicht in diese mit der Hälfte behafteten Geschlechter sich inkarnieren konnten, und deshalb auch in physischen Leibern die Kräfte hatten, um den Menschen doppelt zum Ausdruck zu bringen. Das sind die großen Söhne des Feuernebels, die Arhats. Der bekannteste ist Hermes Trismegistos, der ägyptische. Sie sehen, dass diese ersten Arhats den Moment erfassten, in dem sie eine Menschheit hatten, die das Höchste erreichen konnte, denn bei dem Zerfall in Männliches und Weibliches war nur eine einseitige Inkarnation möglich, und diese einseitige Inkarnation bewirkte auch, dass zunächst ein Teil der zur Inkarnierung reifen dhyanischen Naturen gar nicht sich inkarnierten. Nur ein Teil - der war aber von vornherein in eine starke einseitige Ausbildung des Menschentums gestoßen, weil er nur die Hälfte vom Menschentum übersehen konnte - war abhängig von den leitenden Weltenmächten. Es ist daher nicht zu verwundern, dass die vorgeschrittenen Pitris sich weigerten, sich zu inkarnieren. Die Folge war eine niedrige Stufe der Menschheit neben den Arhats. Nun entstand auch die Trennung des Menschentieres und des Tiermenschen. Der Unterschied war nicht sehr groß, und die Folge war, dass Mensch und Tier miteinander lebten, dass sie Geschlechtsgemeinschaft hatten. Dadurch war eine gewisse Strecke weitergeführt, was gekommen wäre, wenn gar keine manasische Befruchtung gekommen wäre.
Cite:
GA 90a/1904-12-31/p005 · edition original