XXIII. Die Apokalypse des Johannes I
Im sechsten Kreislauf wird etwas Besonderes sein. In einer verfeinerten Materie wird er dann sein. Heute können wir das Wort nur in physischen Luftschwingungen verkörpern. Nur insofern ich mein Wesen im Worte ausdrücke, kommt es zu einem anderen. Aber im sechsten Zyklus werden wir aus einem feineren Stoff bestehen, sodass wir unser ganzes Wesen nach außen in Schwingungen fortpflanzen und vor allen Menschen unser ganzes Wesen enthüllen werden. Heute kann der Mensch durch die grobe Stofflichkeit vieles verbergen. Dann aber, in der sechsten Runde, werden wir ganz Schwingung, ganz Ton sein, Wesen, die in rhythmischen oder nicht-rhythmischen Wellen sich der Umwelt mitteilen. Dann ist das Wort, der Name des Menschen äußere Körperlichkeit. Jetzt kann der Mensch nicht sein ganzes Wesen der Außenwelt mitteilen. Aber es gibt immer schon Wesen, die übermenschlich sind, wie das Wort selbst; diese können im Fleisch schon im vierten Zyklus sein, was die anderen im sechsten Zyklus werden. Das Wort ist in Christus schon Fleisch geworden. Das, was für die Menschen sich im sechsten Zyklus vollziehen kann, das hat sich im vierten Zyklus durch Christus hereingestellt in die Menschlichkeit. Das ist das Geheimnis der Menschenwerdung des Logos.
Cite:
GA 90b/1905-01-16/p015 · edition original