XVII. Das Verhältnis des Okkultismus zur theosophischen Bewegung

GA 90b/1905-10-22/p023 ·1905-10-22 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Frühe Vortragsreihen und Einzelvorträge für Mitglieder in Berlin 1905–1906 nach ausführlichen und z.T. fragmentarischen Mitschriften.» (Early lecture series and single lectures for members in Berlin 1905-1906, from detailed and in part fragmentary listeners' transcripts.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 90b); the description calls them "Hörermitschriften", and the served text carries the note-taker's gap marker "[Lücke in der Mitschrift]". The translation is the maintainer's, not a published one.

Schon das, was in den heutigen Elementarschulen gelehrt wird, würde uns hinwegführen von dem Geistigen, wenn nicht von einer anderen Seite her okkulte Hintergründe dazu träten. In früheren Zeiten wusste der Schüler, dass hinter dem, was er in der Schule und der Gelehrtenwelt als Lehrstoff erhielt, noch etwas Höheres ist, und dass er selbst vielleicht einst zu diesem höheren Wissen würde kommen können. Er wusste, dass er ein Glied ist innerhalb eines geistigen Organismus; heute nimmt man in der demokratischen Welt viele Begriffe auf, die nicht zu solcher Einsicht führen. Es musste dem Bau des äußeren demokratischen Wissens gleichsam die Spitze der Pyramide hinzugefügt werden. Das elementare Wissen von den in der Welt verborgenen Kräften war nun gegeben worden. Es fehlte noch die zu einer geistigen Weltanschauung führende Spitze. Um diese zu geben, musste eine weltumfassende Bewegung begründet werden. Die theosophische Bewegung war als eine solche gedacht. Daher entschloss man sich in gewissen Brüderschaften, als die Popularisierung der bisher verborgenen Weistümer immer weiter und weiter vor sich gegangen war, der Welt so viel von den hinter ihr stehenden Geheimnissen mitzuteilen, als nötig war, um das Wissen der äußeren Welt mit dem umfassenden okkulten Wissen der Brüderschaften in Einklang zu bringen.

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