XXXVIII. Das Vergängliche und das Ewige
Als Darwin einst in eine Gegend kam, wo Menschenfresser lebten, sagte er zu ihnen, es sei nicht gut, Menschen zu essen. Er erhielt zur Antwort, wie er das denn wissen könne. Da er doch nie Menschenfleisch gekostet habe, könne er doch nicht beurteilen, ob es gut oder schlecht sei. Unter «gu und «schlecht verstand der Wilde nur das Angenehme und Unangenehme. Die Kenntnis, dass Menschenfressen etwas Ungehöriges sei, hat sich entwickelt dadurch, dass das Ich am Astralleib gearbeitet hat. Anfangs sind die Begierden roh, das Ich veredelt sie, es durchackert den Astralleib - Begierdenleib - so, dass er zum Geschöpf des eigenen Ich gemacht wird. Ich folge dann nicht mehr meinen Trieben, sondern dem, was mein Ich — meine Pflichten - mir vorschreiben. Einen solchen Astralleib, der ganz verwandelt ist, nennen wir als fünftes Glied Manas. Der heutige Mensch hat dieses Stadium teilweise erreicht. Hat er den ganzen Astralleib durchgearbeitet, so wird er reif, auch seinen Ätherleib durchzuarbeiten. Ist ihm dies gelungen, so hat er sechstens Budhi erreicht und kann von dem Budhi-Plan aus zuletzt auch den physischen Leib bearbeiten. Wenn er den physischen Leib beherrscht, wird in ihm siebtens sein ganzes Wesen - Atma - erweckt.
Cite:
GA 90b/1906-01-10/p018 · edition original