8. Evolution und Involution
Wir haben gar keine Zeit, alles, was wir sehen, zu verarbeiten, nur einen kleinen Teil verarbeiten wir. Daraus ist zu sehen, wie viel wir involvieren, aufnehmen, wie viel sich ausbreiten muss, evolvieren im Devachan. Daraus ist zu sehen, warum die Zeit im Devachan so lang sein muss. Und wiederum: Was im Devachan vorbereitet wird durch diese Ausbreitung, wird Anlage bei der Geburt und evolviert im nächsten Leben. Also, es ist ein fortwährendes Equilibrieren zwischen Involution und Evolution. Und das ganz zu durchdringen ist Aufgabe der theosophischen Versenkung. Sie entspricht einem Weltprozess. Der Mensch springt gewöhnlich von einem Eindruck zum andern, nimmt Eindruck um Eindruck auf; dass er sie ausbreitet im Devachan wird davon abhängen, dass er sie schon im Leben festhält. Das gewöhnliche Leben ist eine Art geistige Involution, das Meditations-Leben eine Art geistige Evolution.