XVII
Sehen wir jetzt hinaus auf den physischen Plan, so haben wir zunächst das, was wir mit den Sinnen wahrnehmen. Dahinter ist der große intuitive Geist. Alles physisch Vorhandene hat dieser Geist gemacht. Hinter allem, was in der reinen Form lebt, was mit Sinnen wahrgenommen werden kann, steht also der Vatergeist, der erste Logos. Dadurch, daß wir das anschauen, verändern wir es nicht. Aber eine Veränderung geht vor, wenn wir handeln. Da verändern wir nicht nur, was draußen in der Welt ist, sondern auch die Kräfte, die draußen in der Welt wirken. In dem Augenblicke, da wir handeln, schaffen wir eine Veränderung auf dem physischen Plane. Hinter diesen Veränderungen liegt aber auch die Veränderung der Grundkraft dessen, was dem ersten Logos entspricht. Das beeinflussen wir mit unseren Handlungen und das bleibt, ist da, kann nicht wieder vergehen, außer wenn es von derselben Kraft vernichtet wird, die es hervorgerufen hat. Und die Veränderung, die in den großen Weltintuitionen hervorgerufen wird durch unsere Handlungen, ist das, was uns als Karma wieder erfaßt. Das was den Menschen wieder in die physische Welt zieht, nennt man, wenn man auf Karma sieht: Rupa. Rupa nennt man es aus dem Grunde, weil er es im Rupa vollbracht hat, durch den Körper, durch sein Äußeres. Wir schaffen da im Leibe, im Rupa, wenn wir auf die äußeren Intuitionen wirken.
Cite:
GA 93a/1905-10-12/p013 · edition original