Frühere Einweihung und esoterisches Christentum

GA 97/1907-03-17/p024 ·1907-03-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen» (Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Bedenken Sie den intensiven Zusammenhang zwischen dem initiierenden Lehrer im alten Tempelschlaf und dem Schüler, der in den dreieinhalb Tagen das Letzte in der Einweihung empfängt. Dies Verhältnis war so, wie wir es uns heute nicht einmal vorstellen können. Das Verhältnis zwischen Hypnotiseur und Hypnotisiertem gibt uns ein schwaches Abbild von der Art und Weise, wie der initiierende Tempelpriester zuerst den Heiligen Geist und dann den Christos erweckte. Der Schüler spiegelte wider den Heiligen Geist und den Christos des Lehrers; zusammengeflossen waren sie, der Hellseher konnte diesen Vorgang beobachten. Während der drei Tage waren Lehrer und Schüler identifiziert. Das Ich des Lehrers lebte fort in allen seinen Schülern, tief verschmolzen durch die dreieinhalb Tage. Betrachten Sie den sozialen Pyramidenbau: unten das Volk, darüber die Eingeweihten, darüber die Lehrer der Eingeweihten. Ein Geist floß herunter durch alle Stufen. Es lebte vieles fort in den so Eingeweihten, auch Fremdartiges.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/97/1907-03-17/p024.json
Cite: GA 97/1907-03-17/p024 · edition original