Des Menschen Verhältnis zur Natur
Was so pedantisch aussieht, einmal muß es gesagt werden, damit ein Gefühl verbreitet wird dafür, wie genau man in bezug auf diese subtilen Dinge reden muß. Auch der Stein hat seinen Ätherleib, seinen Astralleib und sein Ich, nur nicht in der physischen Welt, ebenso die Pflanze und das Tier. Und es ist sehr gut, wenn man sich einmal das genau vor die Seele rückt, daß wir den Stein von einem höheren Gesichtspunkte aus betrachten sollen: als ein Wesen, das noch zu etwas anderem gehört als zu dem, als was es uns entgegentritt. Sehen Sie sich einmal Ihre Fingernägel an. Denken Sie sich, irgendein ganz kleines Wesen würde diese Nägel betrachten und könnte, weil es keine Sinnesorgane hätte, nichts sehen von den Fingern; da würde es glauben, diese Nägel seien etwas für sich, und das ist doch nicht wahr. Diese Nägel haben nur einen Sinn, wenn sie an Fingern sind. So ist es mit allen unseren Mineralien. Die Menschen sehen sich die Mineralien an. Sie sehen davon den physischen Leib. Aber geradeso wie die Nägel zu den Fingern gehören, so gehört der physische Leib des Minerals zu einem Ätherleib, nur ist dieser Ätherleib nicht mehr in der physischen Welt zu finden. Der physische Leib des Minerals ist in der physischen Welt, der Ätherleib des Minerals ist in der astralischen Welt, und für ein Wesen, das hineinsieht in die astralische Welt, ist es geradeso, wie wenn Sie die Nägel bis zu den Fingern verfolgten. Denn dieser Ätherleib in der astralen Welt gehört zum Mineral. Ebenso hat das Mineral einen astralen Leib, nur ist dieser Astralleib des Minerals in dem, was wir Devachan nennen. Und endlich hat das Mineral auch ein Ich, und dieses Ich ist in der höheren devachanischen Welt, in der arupischen Welt.
Cite:
GA 98/the_relation_of_the_human_being_to_nature/p006 · edition original