Vierter Vortrag

GA 99/1907-05-28/p003 ·1907-05-28 · original (original)
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Vorgestern haben wir beschrieben das Gebiet und die Welten, die der Mensch zu durchschreiten hat nach dem Tode, nachdem alles dasjenige im Kamaloka oder, wie man in der Rosenkreuzer-Theosophie sagt, in der elementaren Welt abgestreift ist, was noch bindet an das physische Instrument dieser Welt. Wir haben ferner beschrieben das sogenannte Rupa-Devachan oder das Gebiet, das man genannt hat die himmlische oder inspirierende Welt. Wir haben gesehen, daß dieses Gebiet, das eigentliche Geisterland, gleich dem Gebiet unserer physischen Welt eine Viergliedrigkeit aufweist. Wir haben das kontinentale Gebiet, welches durchsetzt ist von einer Art Ozean- und Flußgebiet, das wir aber besser noch mit der Form des Blutkreislaufs im Organismus des Menschen vergleichen. Wir haben gesehen, daß auch im Devachan, als Analogie zur Atmosphäre unserer Erde, im sogenannten Luftkreis sich alles das findet, was an Freuden und Leiden, an Schmerzen und Plagen die Seelen der in der physischen Welt befindlichen Wesen durchzieht, allerdings weit ausgedehnter, weil noch ganz andere Wesen dort leben, die nicht in physischen Leibern inkarniert sind. Wir haben endlich gesehen, daß im vierten Gebiet alles das, was originell ist, vom kleinsten Einfall bis zu dem Höchsten, was der Erfinder und Künstler leistet, als Vorbild zu finden ist. Dort ist das eigentlich Treibende, das unsere Erde vorwärtsbringt. Außer diesen Bestandstücken der eigentlichen geistigen Welt finden wir aber auch noch das, was unsere Erde verbindet mit noch höheren Welten.

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