The History of the German Section of the Theosophical Society 1902-1913
GA 250 — 4 July 1904, Berlin
11. Bericht über die Jahrestagung in Amsterdam
Meine lieben theosophischen Freunde,
wenn die theosophische Bewegung die großen Ziele, die sie sich gestellt hat, erreichen will, so muss sie vor allen Dingen den ersten Grundsatz überall zur Geltung bringen und in ihrem ganzen Streben ihren ersten Grundsatz verwirklichen. Bekanntlich heißt der, den Kern einer allgemeinen Menschenverbrüderung zu bilden ohne Unterschied der Rasse und so weiter. Dann aber, wenn uns dieser Grundsatz obenan steht, dürfen uns Völkerunterschiede, nationale Unterschiede nur der Ausdruck dafür sein, was die Menschen im Innersten beseelt.
Wir müssen die Menschen, die wir mit uns brüderlich vereinen wollen, überall suchen. Eingedenk dieses Grundsatzes hat der theosophische Kongress in London vor zwei Jahren beschlossen, die Anregung zu geben, alljährlich einen Kongress der europäischen Sektionen der Theosophischen Gesellschaft einzuführen. In diesem Jahre konnte nun der erste, wirklich diesen Namen verdienende europäische Kongress der verschiedenen Sektionen des Kontinents zusammenberufen werden.
So waren denn in der Zeit vom 19. bis 21. Juni in Amsterdam die europäischen Sektionen der Theosophischen Gesellschaft vereinigt zu dem Zwecke, um das, was in den verschiedenen europäischen Ländern an theosophischen Bestrebungen besteht, in freiem Gedankenaustausch zur Anregung auf dem gemeinsamen Altar niederzulegen, und auf der anderen Seite, um die gemeinsame Arbeit, die da und dort im Dienste der Allgemeinheit getan wird, vor den Versammelten zu Gehör zu bringen. Beides wurde durch das außerordentlich tüchtige und energische Vorgehen unserer holländischen Brüder erreicht, sodass der Kongress einen außerordentlich würdigen Verlauf nahm.
Der Kongress hat gezeigt, wie tief die theosophische Idee bereits in den dort Versammelten sich eingelebt hat. Fünf europäische Sektionen haben sich ja zu der sogenannten Föderation vereinigt. Es sind die Sektionen, von denen die theosophische Bewegung zunächst ausgegangen war. Erstens die englische, zweitens die französische, drittens die italienische, viertens die holländische und endlich fünftens die Deutsche Sektion, welche erst seit zwei Jahren besteht.
Den Vorsitz für diesen Kongress hat unsere verehrte Annie Besant übernommen. Vor Kurzem ist sie erst aus Indien, wo sie den größten Teil ihrer Zeit gewirkt hat, nach Europa zurückgekehrt. Es war schön, dass sie gerade diesen Kongress leiten konnte. Alle, welche im Innersten die Aufgabe, die Mission der theosophischen Bewegung begriffen haben, wissen, dass ihr Ideal in der Persönlichkeit von Annie Besant verkörpert, ja inkarniert ist. Als Frau Blavatsky starb, ging die geistige Führung an Annie Besant über, und wenn überhaupt jemand, so war sie geeignet, diese Führung zu übernehmen. Alles, was in der Theosophie leben muss, lebt in ihr. Sie vereinigt das Ideal des Wollens, das Begeisterte des Gefühls und zugleich die wissenschaftliche Richtung unserer Bewegung. Und das alles ist eingetaucht in das, was das Grundelement ausmacht, in die Spiritualität, gleichgültig ob Annie Besant ein wissenschaftliches, ein agitatorisches oder ein okkultes Thema bespricht.
In den Anschauungen verkörpert sich nur die äußere Ausdrucksform für das Innerste ihrer Seele. Und das ist die Aufgabe, welche die theosophische Bewegung sich gesetzt hat, alle Zweige der menschlichen Tätigkeit von heute, alle Willensregungen und alle wissenschaftlichen Ideale einzutauchen in die Spiritualität, alles herauszugebären aus dem Toten. Diese Spiritualität spricht selbst, wenn Annie Besant zu uns spricht. Deshalb war es ein weihevoller Moment, als sie in Amsterdam den Kongress eröffnete, als sie auseinandersetzte das «Warum und Wozu» der Bewegung.
Sie sagte ungefähr - dem Sinne, nicht dem Wortlaute nach: Die Aufgabe der theosophischen Bewegung ist die Spiritualisierung unserer ganzen Kultur, unserer ganzen Zivilisation. Überblicken wir die letzten Jahrzehnte unserer Kultur, so sehen wir, dass diese in den verschiedensten Punkten eine unendliche Höhe erreicht hat. Wir sehen, dass die Wissenschaft, dass das äußere materielle Leben einen solchen Gipfel erstiegen hat, wie es noch nie der Fall war. Wir sehen, wie sich der Horizont der Völker unendlich erweitert hat, wir sehen, dass diese Völker die ganze Welt zum Wohnsitz der Völker gemacht haben. Dieses äußere materielle Leben kann nur die äußere Ausdrucksform sein für das Innere der Kultur, für das Innere der Zivilisation, für die eigentliche Seele der Menschheitsentwicklung und des Menschheitsfortschrittes. Und diese Seele der Menschheitsentwicklung und des Menschheitsfortschrittes dem Äußeren, Glanzvollen unserer Kultur einzuprägen, das ist die Aufgabe der theosophischen Bewegung. Sie hat ihre Rechtfertigung in dem, was sich in den letzten dreißig Jahren unserer Kulturentwicklung vollzogen hat. Überall sehen wir, dass es seit dreißig Jahren anders geworden ist in unserer Zivilisation. Wir sehen, dass edlere Geister herausstreben aus der rein materiellen Kultur, herausstreben aus der verstandesmäßigen Wissenschaft, aus dem Luxus, auf den die materielle Kultur sich hinaufgeschwungen hat. So sehen wir, dass das Sehnen nach Spiritualität durch unsere ganze Zeit geht. Nicht auf unsere theosophische Bewegung allein ist dieses Ideal beschränkt. Es lebt sich auch in denen vor, die nichts wissen oder nichts wissen wollen von der theosophischen Bewegung. Die theosophische Bewegung will nichts anderes sein als etwas, was geschehen muss in unserer Zeit. So sind es in unserer Gesellschaft Frauen und Männer, welche ihr Mitberührtsein zeigen wollen davon, dass es Seele und Geist, dass es Spiritualität gibt. Dazu wendet sich die theosophische Bewegung an die urältesten Gedanken der Menschheit, an diejenigen, welche zu allen Zeiten, seit es Menschen auf der Erde in der Entwicklung gibt, die großen Impulse zu allen Zivilisationen und Kulturfortschritten gegeben haben. Sie wendet sich nicht an diese Gedanken in einer abstrakten, leblosen Form, sondern in einer lebendigen Form. Diese Gedanken sind nicht zufällig in diesen oder jenem Kopf entstanden. Sie sind notwendig von Zeit zu Zeit den Menschen eingeflößt worden von den großen Führern der Menschheit, eingeflößt worden von solchen Führern, welche in ihrer eigenen Entwicklung vorausgeeilt sind unserem ganzen Geschlecht, welche heute beziehungsweise vor Zeiten schon dasjenige erreicht haben, was die große Menge erst in einer fernen Zukunft erreichen wird. Solche vorangeschrittenen Brüder waren stets im Besitze der großen, bewegenden Gedanken. Und sie haben diese bewahrt in den sogenannten okkulten Brüderschaften. Sie haben diese, abgestuft nach den Bedürfnissen der Zeit und der Völker, dem Menschengeschlecht überliefert. Im Verborgenen sind in der Regel diese Brüder geblieben. Aber sie haben ihre Sendboten ausgeschickt, wo es notwendig war; ausgeschickt zu diesem oder jenem Volke, zu dieser oder jener Zeit. Und aus diesen Sendboten sind entstanden die großen zivilisatorischen Bewegungen, die Weltreligionen, die großen geistigen und materiellen Bewegungen, welche der Ausdruck der Volksseelen sein sollen.
Im letzten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts sollte sich wieder eine solche Welle ergießen. Sie sollte wieder etwas überliefern von der uralten Weisheit. Und was sie überliefert, ist enthalten in dem, was die Theosophische Gesellschaft lehrt seit deren Gründung durch Olcott und Blavatsky. Das ist dasjenige, was wir der Kultur einzuverleiben haben, das ist dasjenige, was den Quell darbietet zur spirituellen Zivilisation der Menschheit. Derjenige ist ein würdiges Mitglied der Theosophischen Gesellschaft, der sich mit diesen Gedanken beseelt und der arbeiten will für die ganze Menschheitsentwicklung von diesen Gedanken aus. Wenn wir die Seelen der Menschheit gewinnen, wird auch unsere Kultur von außen die richtige Ansicht bieten. Alles ist vom Wege abgekommen. Nehmen Sie einen einzigen Zug: Schönheit. Schönheit kann in der Kultur nur dann vorhanden sein, wenn wahrer Glaube an die höchsten Ideale der Menschheit darin enthalten ist. Sehen Sie einmal, warum die wahren Maler des Mittelalters eine so große Wirkung haben, und Sie werden finden, dass sie ihre Ideale in ihre Werke hineingeheimnist haben, die dann aus ihnen sprechen. Wenn wir zu einem solchen wahren Glauben, zu einer solchen Weisheit kommen, so wird auch wiederum aus unserer Kunst ein göttliches Licht hervorgehen. Das ist eine der Aufgaben, welche die theosophische Bewegung erfüllen wird. Und viele solcher Aufgaben gibt es. Nicht dazu ist die theosophische Bewegung da, um Einzelne zu belehren, um die Einzelnen zu vervollkommnen, sondern um sie zur Opferwilligkeit, zum Gefälligkeitsdienst zu erziehen. Nicht derjenige ist ein richtiges Mitglied der theosophischen Bewegung, der sich vervollkommnen will, sondern derjenige, der seine ganze Kraft, sein ganzes Wesen in den Dienst der Menschheit stellt.
Eine solche Rede hat sich ergeben, die viel Weisheit enthielt, und es war eine weihevolle Stimmung durch die Worte Annie Besants über den ganzen Kongress ausgegossen. Wenn ich den Verlauf schildern soll der Veranstaltungen, die sich anschlossen an diese Rede, die einen mehr gemeinschaftlichen Charakter annahmen, so habe ich zu sagen, dass die einzelnen Sektionen vertreten waren durch ihre Generalsekretäre. Die englische Sektion durch Mister Keightley, die französische durch Monsieur Pascal, die italienische war nicht vertreten, der Vertreter konnte nicht anwesend sein; die deutsche durch Dr. Steiner.
Unser theosophischer Bruder in Holland, Herr van Manen, hat die Vorarbeiten und die Arbeiten während des Kongresses geleitet, sodass tatsächlich auch die äußere Geschäftsführung eine mustergültige zu nennen ist.
Am Abend dieses Tages - es war Sonntag — hielt Annie Besant eine zweite Rede, eine Rede über die neue Psychologie. Diese Rede war öffentlich, für jeden zugänglich, gehalten in der Kirche der freien Gemeinde in Amsterdam. Hatte man am Vormittag Gelegenheit gehabt, das spirituelle Leben aus dem Gemüte und dem Idealismus von Annie Besant hervorquellen zu sehen, so hatte man am Abend Gelegenheit, den ganzen wissenschaftlichen Sinn dieser geistigen Führerin der theosophischen Bewegung zu bewundern. Nur flüchtig kann ich die Ideen andeuten, welche sie ausführte.
Wer sich zurückerinnern kann an die Zeit vor etwa vierzig Jahren, an den Gang der Seelenentwicklungslehre, der wird sich erinnern der materialistischen Hochflut. Einen Ausspruch hat es da gegeben von Karl Vogt, der ungefähr heißt: So schwitzt das Gehirn Gedanken aus, wie die Leber Galle ausschwitzt.
Man hat in dieser Zeit materialistischer Wissenschaft versucht, Gedanken, Geist, Seele nur als Produkte des äußeren Leibesmechanismus anzusehen, versucht, den Gedanken etwa so zu erklären wie die Drehung der Zeiger der Uhr aus dem Mechanismus des Uhrwerks. Diese Anschauung hat in den letzten vierzig Jahren eine gründliche Erschütterung erfahren. Man hat gefunden, dass es ebenso unmöglich ist, aus dem Nervensystem den Geist zu erklären, wie es unmöglich ist, aus den Tasten oder Saiten des Klaviers ein Kunstwerk Mozarts oder Beethovens zu erklären. Man hat erkannt, wissenschaftlich erkannt, dass solches unmöglich ist. Erkannt wurde dieses durch die experimentelle Methode selbst. Man hat gefunden, dass, wenn ein Gehirn in einem anderen Zustand ist als während des alltäglichen Lebens, es nicht ohne alles Bewusstsein ist, sondern eine andere Art des Bewusstseins, eine andere Form der seelischen und geistigen Erscheinungen zeigt. Man hat verfolgt diese Zustände im Traumleben und dann auch bei abnormen Persönlichkeiten, und man ist zu der Überzeugung gekommen, dass das, was wir Seele nennen, in dem Gehirnmechanismus einen ganz anderen Ausdruck hat. Man hat gefunden, dass sie sich in anderer Gesetzlichkeit im Traumleben und wieder in einer anderen Gesetzlichkeit in Trance, im Somnambulismus und so weiter zeigt. Man hat dadurch erkannt, welche große Selbstständigkeit der Geist gegenüber dem Gehirnmechanismus hat. Französische Forscher haben erkannt, dass ein und dasselbe menschliche Individuum im alltäglichen Bewusstsein, wenn wir mit ihm umgehen, ganz andere Verhältnisse zeigt, als wenn wir es beobachten in einem abnormen Zustande des Gehirnes. Da gibt es eine Persönlichkeit, die das Pseudonym Leonie hat. Es hat sich bei deren Untersuchung herausgestellt, dass sie drei Bewusstseinszustände hat, dass sie in dem einem Zustande eine Persönlichkeit ist, die leicht zu Antipathien neigt, während sie in dem anderen Bewusstseinszustand ganz andere Eigenschaften zeigt. Und auch noch einen dritten Zustand konnte man bei ihr hervorrufen. Damit ist eine der Grundüberzeugungen aller religiösen Systeme gerechtfertigt, dass der Geist in dem Gehirnmechanismus nur ein Werkzeug hat und dass das, was er darin vollbringt, nur eine Ausdrucksform ist, und dass der Geist also eine Selbstständigkeit hat gegenüber dieser Ausdrucksform. Dadurch ist das theosophische Streben gerechtfertigt, die Wahrheit nicht nur zu suchen mithilfe des Gehirns, sondern auch mithilfe solcher Zustände, in die sich gewisse Persönlichkeiten versetzen können.
Das war ein Vortrag von Annie Besant, welcher im Wesentlichen zeigt, wie dasjenige ist, was auf unseren Lehrkanzeln sich einbürgert und dasjenige, was die theosophische Weltanschauung vertritt. Gerade aus solchen Vorträgen wird es klarer und klarer, dass unsere Kultur und Zivilisation von heute einmünden wird in dasjenige, was die theosophische Weltanschauung verkündigt. Diese ist in diesem Sinne ein vorgeschobener Posten, und die Zivilisation des Abendlandes wird ihr nachfolgen.
Für die zwei nachfolgenden Tage wurde die Arbeit in sogenannte Departements eingeteilt. Eine reiche Anzahl von Vorträgen war angekündigt, aus allen Teilen der Welt. Man musste in verschiedenen Sälen Vorträge halten, um das ganze Material zu bewältigen. Es zeigte sich, dass die verschiedenen Vertreter der theosophischen Weltanschauung überall hin ihre Ideale verfolgt haben. In alle Wissenschaften hinein, in die Kunst und in das soziale Leben hinein erstreckt sich heute schon die Arbeit der theosophischen Studenten. Und hier hat es sich gezeigt, wie aus allen Kulturzweigen der Gegenwart die Quellen geholt werden können, die zusammenströmen in den großen Strom, dem unsere theosophische Bewegung angehört. Auch konnte man sehen, wie die theosophische Bewegung befruchtend wirkt. Was uns sonst scheinbar ohne Gehalt entgegentrat, erschien uns hier in einem Lichte, in dem sich wohl bald auch diejenigen, welche nicht der theosophischen Bewegung angehören, ihre Erkenntnisse holen werden.
Die Departements waren: erstens das Departement der Wissenschaft, zweitens das Departement der vergleichenden Religionswissenschaft, drittens das Departement der Philologie, viertens das Departement der allgemeinen Menschenverbrüderung, fünftens das Departement für Okkultismus, sechstens das Departement für Philosophie, siebtens das Departement für Methoden der theosophischen Arbeit. In diesen sieben Departements wurde in den folgenden Tagen die Arbeit der theosophischen Gesellschaft geleistet.
Gestatten Sie mir, nur mit ein paar Strichen anzudeuten, was da geleistet wurde. Da in verschiedenen Sälen gesprochen wurde, so kann ich nicht über alles sprechen.
Von Doktor Pascal wurde eine interessante Vorlesung über das Wesen des menschlichen Bewusstseins gehalten, und es zeigte sich gerade in diesem Vortrage, wie modernes Denken, moderne wissenschaftliche Anschauung allmählich die theosophischen Begriffe und Ideen umspannen will, wie sie die Begriffe, Ideen und Wahrheiten, welche Inhalt der uralten Weisheit sind, in moderner Weise auszudrücken versucht.
An zweiter Stelle gab es anregende Ausführungen unseres Münchener Mitgliedes Ludwig Deinhard. Er versuchte im Anschluss an Annie Besant, eine Anregung zu geben, und sprach zunächst über die vielfache Persönlichkeit. Das ist eben die vielfache Persönlichkeit, die uns entgegentritt in den Erscheinungen, wie sie uns entgegentreten bei dem Medium Leonie. Da haben wir es mit drei Bewusstseinszuständen zu tun, und darunter mit einem, der ganz abweicht von dem gewöhnlichen Bewusstsein des Mediums Leonie. Der Experimentator hat selbst gesagt, dass ein Medium in solchem Zustande sich an Dinge aus der Jugend erinnert, von denen es sich sonst durchaus kein Gedächtnis bewahrt hat. Das Medium zeigt auch Erinnerung für Vergangenes, das nicht in diesem jetzigen Leben stattgefunden hat, sondern in einem anderen, vorhergehenden Leben stattgefunden haben muss. Es ist dies eine Hindeutung auf Reinkarnation. Deinhard versuchte also diese Persönlichkeit darzulegen; und diejenigen Mitglieder der Gesellschaft, welche sich eines höheren Bewusstseinszustandes erfreuen, sollten einmal Veranlassung nehmen, diese Gesichtspunkte, die von der modernen Psychologie eingeschlagen werden, in ihrem höheren Bewusstsein zu verfolgen, sodass wir auf diese Weise eine Art Harmonie herstellen können zwischen dem, was die moderne Wissenschaft leistet, und dem, was der mit Hellsehen begabte Mystiker in sich selber zu erfahren in der Lage ist.
Im Anschluss an diese Auseinandersetzung fand eine andere statt über das doppelte Bewusstsein, über das zweite Ich, welche unser Mitglied [Orage aus Leeds] abhielt.
Dann folgte eine Reihe anderer Vorträge, welche sich mit der so wichtigen Frage der vierten Raumesdimension beschäftigten. Diese sind deshalb von so besonderer Bedeutung, weil diese Frage von den Forschern einmal gründlich studiert werden muss. Wir haben eine besonders interessante und instruktive Literatur. Über Dinge, über die man vor einiger Zeit noch gelacht hat, gibt es heute schon Bücher. In den Ausführungen über den Raum und die vierte Dimension haben wir eine Anleitung, wie sich der Mensch direkt durch äußere Experimente eine wirkliche Vorstellung bilden kann von dem, was eigentlich der Hellscher den vierdimensionalen Raum nennt. Das ist eine Anleitung, um auch dem Alltagsmenschen eine Vorstellung davon zu geben. Bisher konnte nur der Mathematiker eine solche Vorstellung gewinnen. Hier aber haben Sie durch sinnreiche Modelle die Möglichkeit, eine solche Vorstellung zu gewinnen. Wenn ich im Herbst die Modelle selbst angefertigt haben werde, so werde ich Ihnen hier einmal eine Reihe von Vorträgen darüber halten, um Ihnen zu zeigen, wie man unmittelbar am Modell eine solche Vorstellung gewinnen kann. Das war das Wissenschaftliche.
Das zweite Departement war das über die vergleichenden Religionen. Hier war besonders bedeutsam ein indischer Vortrag über die Zukunft der Religionen.
Dann folgte das dritte Departement über die Philologie. Es gab da einzelne sehr interessante Abhandlungen, die uns wichtige Aufschlüsse geben können über die Entwicklung verschiedener Begriffe. Auf Einzelheiten kann ich hier nicht eingehen. Das Jahrbuch wird über diese Vorträge näheren Aufschluss bringen.
Dann kam das vierte Departement über die Verbrüderungsidee. Und dann das fünfte Departement über Okkultismus. Da hielt Misses Annie Besant wieder eine Rede. Sie sprach über das Wesen des Okkultismus. Ich kann nur in kurzen Zügen auf den Inhalt dieser außerordentlich wichtigen Rede eingehen. Die Rednerin ging aus von einem Ausspruche von Frau Blavatsky, die sagte, dass der Okkultismus die Erkenntnis davon ist, dass der universelle Weltengeist alle Dinge hervorgebracht hat, dass wir in allen Dingen einen Ausdruck, eine äußere Form eines universellen Geistes suchen müssen, und dass derjenige, welcher diesen Universalgeist sucht, und zu den Methoden und Hilfsmitteln gelangt, diesen Geist zu finden, Okkultist ist. Es ist hier in abstrakter Form gesagt, was Okkultismus ist, aber es ist nicht so leicht, im Einzelnen genau das Wesen des Okkultismus anzugeben. Der Mensch sieht um sich her die stofflichen Dinge, die er von Kräften beherrscht sieht, welche wir Naturkräfte nennen: Elektrizität, Wärme, Licht und so fort. Dann sieht er die Erscheinungen beherrscht von den Naturgesetzen, von dem Gesetz der Schwere, von dem Gesetz der Anziehung und Abstoßung, von dem Gesetz der Kausalität, von den Gesetzen des Lebens. Materielle Kräfte und Gesetze sind dasjenige, was die gewöhnliche Wissenschaft uns von der Welt zu überliefern im Stande ist. Der Okkultist unterscheidet sich von den gewöhnlichen Wissenschaftlern dadurch, dass ihm noch etwas anderes aufgeht über die Kräfte und etwas anderes über das Gesetz. Er kommt erfahrungsgemäß durch die Methoden, die er anzuwenden in der Lage ist, dazu, dasjenige, was hinter den Kräften in der Welt sich verbirgt, was okkult ist, zu schauen, wahrzunehmen. Und wenn er das, was hinter den Kräften sich verbirgt, wahrnimmt, dann sind das nicht wieder Kräfte, nicht solche Dinge, die man mit dem gewöhnlichen, alltäglichen Bewusstsein wahrnehmen kann, sondern es sind Wesen, Wesen höherer ‚Art, welche den sogenannten höheren Welten angehören. Der Okkultist steigt von der Kraftnatur auf zur Wesenheitsnatur, von der Kraftnatur zu den schaffenden Wesenheiten. Er gelangt dahin durch unmittelbares Schauen. Er erkennt die Bildner der Welt. Die Kräfte, die der gewöhnliche Mensch davon als Ausdrucksmittel sieht, sind nur die äußeren Projektionen, der äußere Schatten und Abglanz dieser Bildner der Welt. Und wo die gewöhnliche Wissenschaft versagt, da steigt der Okkultist auf zu Wesenheiten von noch erhabenerer Art, zu Wesenheiten, welche von der Bildnernatur sich hinauferstrecken bis zu den sogenannten Logoi. Diese sind für den Okkultisten dasjenige, was sich verbirgt hinter dem, was die Wissenschaft Gesetze nennt. Der Wissenschaftler erkennt die materiellen Kräfte, die materiellen Gesetze, der Okkultist sieht die höheren Wesenheiten, die bildenden Wesenheiten, die er kennenlernt als die Bewirker und Ausgestalter der Naturkräfte. Er lernt die Logoi erhabenster Art kennen, welche sich äußerlich nur zeigen in dem Dasein der die Him melsräume durchdringenden Weltgesetze. Damit der Okkultist zu diesen Anschauungen kommen kann, muss er eine sorgfältige Schulung und mannigfaltige Prüfungen durchmachen. Sie bestehen in zweierlei: erstens, das Bewusstsein des Menschen zu erweitern, den Horizont zu erweitern über diese sinnliche, physische Welt hinaus; und zweitens, in der Entwicklung von Sinnen, welche jene höheren Welten ebenso wahrnehmen können wie die äußeren Augen und Ohren die äußere physische Welt.
Ehe der Mensch die Erweiterung des Bewusstseins suchen kann, muss er eine sorgfältige Gedankenkontrolle üben. Ohne diese geht es keinen Schritt weiter im Okkultismus. Der Mensch des Alltags wird von seinen Gedanken beherrscht, der Okkultist aber muss seine Gedanken beherrschen. Ehe man es dazu gebracht hat, dass kein Gedanke, keine Bewegung, keine Emotion ins Bewusstsein schleicht, ehe man sie rufen und kontrollieren kann, eher können wir keinen Zugang finden zu dem Okkultismus. Eine vollständige Kontrolle der Gedanken, die den Menschen zum Herrn dieser macht, ist notwendig. Würde der Mensch ohne diese Kontrolle in die okkulten Gebiete eindringen, so würde er große Nachteile haben. Die gewöhnliche Kraft reicht gerade hin, um die Gedanken zusammenzuhalten. Würde der Mensch nur mit dieser Gedankenkraft in das Okkulte eintreten, so würde sie durch die im Astralen auf sie einstürmenden Kräfte zerstört werden. Wenn der Mensch vollständige Gedankenkontrolle erreicht hat, wenn keine Emotion bei ihm mehr Zugang hat, dann kann er die höheren Sinne, die Sinne für das höhere Wahrnehmen entwickeln. Das ist wieder eine prüfungsreiche Schulung. Da treten an uns heran alle die Gefahren, die der Okkultist wohl kennt. Wessen Sinn erwacht ist auf dem geistigen Gebiet, der weiß, dass er von seinen eigenen Wünschen und Leidenschaften zunächst in der furchtbarsten Weise geplagt wird. Begierden, Lust und Schmerz strömen fortwährend aus. Wir sehen sie und halten sie für objektive Gebilde. Da ist eine Schwierigkeit, diese zu unterscheiden von den wirklich objektiven Dingen. Dieses zu unterscheiden, lernt man erst durch sorgfältige strenge Schulung.
Eine weitere Gefahr besteht darin, dass uns feindliche Mächte bedrohen, denen wir ausgesetzt sind. Auch diese Gefahr müssen wir bannen lernen. Ferner müssen wir lernen, die einzelnen Fratzen und Fragmente, die sich uns darbieten, nicht für erschöpfende Wirklichkeit zu halten. Strengste Schulung wird da gefordert, damit der Mensch auf sicheren Füßen geht, wenn er die Welt verlässt, nämlich die physische. Vor allen Dingen muss der Okkultist in sich ausgemerzt haben alle persönlichen Wünsche und Leidenschaften. Nichts muss er für sich selbst nur wollen. Alles muss er in den Dienst einer großen Sache stellen, die nur er kennt und die er vielleicht nicht einmal aussprechen kann. Ist er in diesem Sinne wunschlos geworden, dann wird, wenn sein Bewusstsein erweitert ist und wenn seine Sinne entwickelt sind, etwas an ihn herantreten, was man die Stimme des Meisters nennt. Diese tritt nicht eher an uns heran, bis wir gelernt haben, sie zu unterscheiden von den anderen Stimmen. Ist er so weit, dann kann er durch die engere Pforte gehen, dann ist er für die Initiation, für die Einweihung reif. Nur wer einen solchen Pfad wirklich durchmacht, ist ein Okkultist. Dem enthüllen sich die erhabenen göttlichen Wesenheiten, die in der niederen Welt sich nur als Gesetze darstellen.
Dieser dritte Vortrag ergänzte sich mit den zwei ersten in außerordentlicher Weise. Darf ich sagen, dass in dem ersten Vortrage das Gemüt zur Begeisterung erhoben wurde, dass in dem zweiten Vortrag ein Wissen war, das zu erleuchten weiß, so darf ich auch sagen, dass Annie Besant in dem dritten Vortrag, wo sie über den Okkultismus sprach, den Willen, diese Wurzel des Seins, heiligte.
Anschließend an diesen Vortrag hatten wir die Verlesung eines Vortrages über Okkultismus von Leadbeater. Nur einen einzigen Punkt will ich hervorheben. Es wurde gesagt, dass darüber Versuche gemacht worden sind, wie sich die musikalischen Formen in dem Astralraum ausnehmen. Wenn sie in einem Raume eine Mozart’sche oder eine Beethoven’sche Musikschöpfung ertönen lassen, dann können Sie, wenn Sie astral hörend sind, sehend sind, die Formen in der Astralwelt sehen, in denen sich das eine und andere Kunstwerk ausprägt. Wie die Linien und Formen einer wunderbaren Architektur, so nehmen sich die Linien und Formen eines musikalischen Kunstwerkes im Astralraum aus. Diese astrale Architektur der Musik wurde insbesondere in Amerika erforscht.
Am nächsten Tage, am Dienstag, hatten wir noch das wissenschaftliche Departement zu absolvieren, und das Departement für die Methoden der Arbeit. Im wissenschaftlichen Departement habe ich über Mathematik und [Okkultismus] gesprochen. Ich versuchte dabei zu zeigen, wie es gekommen ist, dass Platon von seinen Schülern einen mathematischen Kurs über die Grundbegriffe der Mathematik verlangte, bevor er sie zu
seinen Lehrsälen zuließ, warum die Gnostiker die Mathematik geradezu «Mathesis» genannt haben und warum Pythagoras das Wesen der Welt, soweit es durch den Menschen erkennbar ist, in den Zahlen suchte. Ich suchte zu zeigen, dass dasjenige, was in diesen alten Zeiten gelehrt worden ist, keineswegs die abstrakte Mathematik von heute ist, sondern dass sie in der Mathematik eine unmittelbare, intuitive Anschauung vor sich hatten, so wie derjenige, der ein Musikstück hört, die Tonverhältnisse nicht mathematisch ausrechnet, sondern in einem Meer von Tönen wahrnimmt, so nimmt auch der Okkultist diese Sachen wahr. Sphärenmusik haben es die Alten genannt. Die sinnlichkeitsfreie, mathematische Anschauung lässt in ihrer Intuition eine Musik höherer intuitiver Art aufgehen. Er nimmt wahr die drei Arten okkulter Erkenntnisse, die bei dem Okkultisten gleichmäßig vorhanden sind, die materiellen, die verstandesmäßigen und das Wahrnehmen großer musikalischer Verhältnisse, die auf Zahlen und Zahlenverhältnissen beruhen. Von diesem kann sich nur derjenige einen Begriff machen, welcher weiß, was die Gnostiker mit Mathesis gemeint haben. Ein Umschwung ist eingetreten seit Newton, durch den die Infinitesimal- und Integral-Rechnung gefunden worden ist. Mit unendlich kleinen und unendlich großen Größen kann man seit der Zeit rechnen. Der gewöhnliche Mathematiker gelangt nicht hinein in dieses unendlich Kleine und dieses unendlich Große. Das kann nur verstehen, wer es weiß und in der Lage ist, es in sich lebendig zu machen. Der kann sich dann auch frei machen durch ein mathematisches Mittel. Und so kann er als Mathematiker den Zugang zu den okkulten Welten finden und einen Beitrag für sie liefern. Ich zeigte dann, wie in der Zeit, wo man Platons und Pythagoras’ Sphärenmusik verloren hatte und Galilei und Newton ihren Einfluss übten, die Sinnenwelt eroberte, die physischen Naturgesetze entdeckte, die Mathematik eine andere wurde und man der Mathematik selbst sich bemächtigte. Früher kannte man die endliche Mathematik. Seit Newton und Leibniz hat man die Mathematik des Unendlichen. Wer sich damit beschäftigt, der gelangt zum okkulten, intuitiven Schauen. Er gelangt zur Umkehr, zum Zug nach oben. Frei wird er von alledem, was in der sinnlich-materiellen Welt zu ihm spricht. Und in seinem Astralkörper tritt etwas ganz Eigentümliches ein. Wer die mathematischen Begriffe wirklich erfasst, lebendig erfasst, dessen Gedankenformen werden ganz andere. Jede Gedankenform, welche von Sinnlichkeit beeinflusst ist, erscheint wie mit einem Hauch abgeschlossen. Dann prallt sie von außen zurück. Wenn sie aber sinnlichkeitsfrei ist, öffnet sich die Gedankenform und umschließt jedes Ding dann mit ihrer Gedankenform. Alles Antipathische hat sich in Sympathisches verwandelt. Sie sind auf diese Weise Okkultist geworden. Dieses ist ein Beitrag, ein Versuch, um von einem besonderen Zweig der Wissenschaft zum Okkultismus zu kommen.
Dann wurde von einem Franzosen über den Rhythmus in der Welt gesprochen und [von Bhagavän Dâs, Benares, wurde eine Abhandlung über die Beziehung zwischen Selbst und Nicht-Selbst verlesen]. Fichte, Schelling und Hegel sind für die moderne Wissenschaft selbst ein Buch mit sieben Siegeln. Es wäre befriedigend, wenn aus dem sinnigen Denken Indiens heraus eine Umwandlung unserer ganz gewaltigen deutschen Philosophie geschehen würde.
Aus dem Departement über die Methoden des theosophischen Arbeitens muss hervorgehoben werden der Vortrag, den Misses [Hooper, London,] gehalten hat und der sympathisch ist wegen eines gewissen Umschwunges in der äußeren Art, wie diese Wesenheit die Theosophie in der Welt vertritt. Diejenigen, welche meinen Bericht über den Londoner theosophischen Kongress gehört haben, werden sich erinnern, dass ich erwähnen musste, dass das Christentum dabei fast eine vollständige Ablehnung erfahren hat. Diese Ablehnung des Christentums ist jetzt einem völligen Verständnis desselben gewichen, sodass wir lernen, nicht bloß mit indischen und mohammedanischen Ausdrücken zu reden, sondern auch uns bemühen zu enthüllen den unendlich tiefen Wahrheitskern der Bibel, des Alten und Neuen Testamentes. Und da stellte sich etwas heraus, wovon die neuere Zeit bis in unsere Tage herein wenig wusste. Es stellte sich heraus, dass die Bibel eine tief esoterische Schrift ist, und dass die tiefsten Wahrheiten, die ihr zugrunde liegen, auch der Ausdruck sind für die theosophischen Wahrheiten. Staunen und bewundern muss derjenige, der versteht, was in diesem Buche verborgen ist an Okkultem, und er muss sich sagen: Erst jetzt erkenne ich, was die Bibel ist. Von solchen Gefühlen belebt wird Misses Hooper gewesen sein, als sie sagte: Der Kern war immer derselbe, aber die Formen haben sich geändert. - Wir finden in der Bibel und im Christentum Symbole von einer Tiefe und einer Prägnanz und Eindringlichkeit, dass wir ganz aus der Bibel sprechen können, wenn wir die theosophischen Lehren vertreten. Jetzt konnten wir während des theosophischen Kongresses in Amsterdam beobachten, wie innerhalb der theosophischen Bewegung bereits eine Strömung da ist zur Wiederbelebung des Johannes-Evangeliums. Darüber werde ich noch am nächsten Montag sprechen.
Der Kongress wurde geschlossen am Dienstag-Nachmittag. Misses Annie Besant konnte in wenigen prägnanten Worten zusammenfassen, was wir alle während dieser Kongresstage empfunden hatten, dass sich tatsächlich unsere holländischen Brüder, die in der theosophischen Bewegung so große Fortschritte gemacht haben, alle Mühe gegeben haben, diesen Kongress zu einem würdigen zu machen, dass sie umsichtig und energisch vorgegangen sind.
Die Holländer haben ein kleines Land, aber ein großes Herz, und es ist besser, wenn man ein kleines Land und ein großes Herz hat, als wenn das Umgekehrte der Fall ist.
Am Abend gab es noch Danksagen und einen Vortrag über die Aura. Zwischen den einzelnen Veranstaltungen kamen noch künstlerische Darbietungen. Alle Chormitglieder und alle Deklamatoren waren nur aus Mitgliedern der Theosophischen Sektion in Holland genommen, sodass wir von Holland sagen müssen, dass die Mitglieder in den letzten Jahren erfreuliche Fortschritte gemacht haben. Wir dürfen daher sagen, dass dieser Kongress ein außerordentlich würdiger Ausdruck für die theosophische Bewegung war und dass wir mit großem Enthusiasmus und großem Interesse dem Wiedersehen in London entgegensehen. Das Symbol der Bewegung trat mir entgegen in einem kleinen Erlebnis. Wir suchten das Geburtshaus Spinozas auf. Es ist ein kleines Häuschen. Keine Tafel, kein Erinnerungszeichen ist daran. Dagegen sind schmutzige Geschäfte darin. Man könnte sagen, dass dies pietätlos sei. Mir kam ein anderer Gedanke. An den großen Geist Spinozas erinnert nichts, was zeitlich ist. In den Fortschritten des Geistes liegt das Ewige.