The History of the Anthroposophical Society 1913–1922

GA 251 — 27 August 1916, Dornach

17. Der Rücktritt Marie Steiners aus dem Zentralvorstand

Heute möchte ich etwas, was von außen her dazukommt, erwähnen, allerdings etwas erwähnen, was schon innerlich zusammenhängt mit allen geisteswissenschaftlichen Impulsen dadurch [nämlich], dass es ja wirklich darauf ankommt, dass man [endlich] diese geisteswissenschaftlichen Impulse ganz ernst nimmt. Dann kann man Hoffnung haben, dass die Ziele, die mit ihnen gesteckt werden müssen, erreicht werden. Und dieser Ernst kann nicht groß genug sein. Sehen Sie, meine lieben Freunde, in der Zeit, in der die Anthroposophische Gesellschaft begründet worden ist, aus einer inneren Notwendigkeit heraus begründet worden ist — gegenüber all den Unmöglichkeiten, die es da gab gegenüber der Geisteswissenschaft in dieser Zeit -, wurde formuliert, genau formuliert die Art und Weise, wie ich zum Beispiel selber zu stehen habe innerhalb dieser anthroposophischen Bewegung. Diese Grundlage muss beibehalten werden. Und alles dasjenige, was in den letzten Jahren bis zum heutigen Tage geschehen ist, beweist, dass diese Grundlage voll beibehalten werden muss, wenn es mit der geisteswissenschaftlichen Bewegung, wie wir sie meinen, mit dieser anthroposophischen Bewegung weitergehen soll. Man kommt ja wirklich nicht dadurch weiter, dass man gewissermaßen wie der Vogel Strauß die Augen in den Sand steckt. Ich habe schon gesagt vor kurzer Zeit: Es könnte dann ausschauen, als wenn man fortwährend als Blinder voranschreitet, während dem die Dinge einem ja schon klar vor dem Seelenauge stehen.

Verschiedene Dinge sind immer wieder und wiederum wahrzunehmen gewesen: Wenn irgenddies oder -jenes geschehen ist, so stellte sich vieles heraus, was — ich möchte sagen - mir selbst eine solche Stelle innerhalb der Geisteswissenschaft gab, dass die reine Wirksamkeit, das reine Strömen der geisteswissenschaftlichen Wahrheit unter mancherlei Dingen litt. Und es ist doch so schr merkwürdig, wie wenig dieses berücksichtigt wird.

Es wäre ganz unrecht, wenn Sie glauben würden, meine lieben Freunde, dass die Worte, die ich jetzt spreche, gegen irgendjemanden irgendwie gerichtet wären unmittelbar so, dass sie ins Unbestimmte hineingesprochen würden, und der oder jener sich gemeint glauben könnte. Das ist nicht der Fall: Es sind unter uns liebe Freunde, die unserer Sache treu ergeben arbeiten, die vieles, vieles von ihren Kräften der Sache geben, und die wirklich alles tun, was sie nur können, um diese geisteswissenschaftliche Bewegung weiterzubringen, das heißt im Konkreten weiterzubringen, sodass sie [weiter]gehen kann. Aber gerade die müssen einsehen, dass gewisse Dinge scharf präzisiert werden müssen. Also nicht so fassen Sie die Dinge auf, als wenn Sie denken müssten: Ach, ich soll nun denken, ich mache es auch so oder so falsch, davon sind diese Worte weit entfernt, die ich spreche. Aber ein Verständnis muss dafür Platz haben, dass es doch zum Beispiel eine Anomalie ist, sehen Sie, dass in unseren Kreisen immer wieder Menschen auftauchen, die alle Tatsachen gewissermaßen in ihr Gegenteil verkehren. Zum Beispiel, wenn irgendjemand, irgendein X, dieses oder jenes macht, gegen das man nötig hat, sich zu wenden. - Was tritt ein?

In seltenen Fällen tritt ein wirkliches Handhaben des Interesses ein für das, dass man sich gegen das oder jenes wenden muss. Oder, wenn das Interesse eintritt, so flaut es sehr rasch ab. Die Dinge werden schr bald vergessen. Dagegen, wenn man sich gegen dies oder jenes wenden muss, dann schießen von den verschiedensten Punkten her diejenigen auf, die sagen: Tu doch nur ja alles dafür, dass dem, der das getan hat, gegen das du dich wenden musst, dass dem nicht irgendwie etwas besonders Unangenchmes geschieht. Du musst dir alle Mühe geben, dem, der irgendetwas ausgefressen hat, dem zu kajolieren, damit ja alles - man müsste ihn in besonders reizvoller Weise behandeln, damit er ja nicht böse ist, dass man die Wahrheit über ihn denkt, dass er irgenderwas ausgefressen hat, gegen das man sich wenden müsse.

Das In-Schutz-Nehmen auf der verkehrten Seite, das Zuwenden des Schutzes nach der verkehrten Seite hin, das ist eine so typische Erscheinung. Was haben wir für Angriffe erlebt; gegen den Vorstand, gegen die Mitglieder des Vorstandes! Ja, das Interesse für den angegriffenen Vorstand oder die angegriffenen Vorstandsmitglieder hat furchtbar rasch immer abgeflaut. Es ist ja immer einiges auch geredet worden darüber; aber sehr bald ist selbst das, was man selbst geredet hat, vergessen worden.

Aber das Interesse ist hartnäckig geblieben, dass gesagt worden ist: Jener ist schlecht behandelt worden, diesem hat man Vorwürfe gemacht. Und nun sind Briefe geschrieben worden an die Vorstandsmitglieder. [Und nun sollen die Vorstandsmitglieder] hingehen, sollen diejenigen versöhnen, die doch eigentlich das Ganze hervorgerufen haben! Es ist eine ganz typische Erscheinung. Immer das Hinwenden des Verständnisses nach der falschen Seite.

Nun, meine lieben Freunde, vieles sucht sich gewissermaßen einen Kanal, und macht dies oder jenes zu einer immer wiederkehrenden typischen Erscheinung: So ist es schon einmal eine unendlich oft auftretende, man kann sagen, in der letzten Zeit in erschreckender Weise aufgetretene, immer wiederkehrende Art, dass die Ehre, die man mir in zweifelhafter Weise solang angetan hat, dass man immer, wenn man irgendetwas nicht selber vertreten wollte, aber es doch vertreten wollte, sagte: «Der Doktor Steiner hat's gesagt.» Diese Art, diese zweifelhafte wird seit einiger Zeit auf Frau Doktor Steiner übertragen. Und wo überall das auftritt — «Sie hat's gesagt» —, das ist unglaublich! Oder: «Sie hat dies oder jenes dazu gesagt.»

Liebe Freunde, bei der Art und Weise, wie Frau Doktor Steiner mit mir zu arbeiten hat, immer mit mir zu arbeiten hat, ist es nur möglich, jenes Vertrauen innerhalb der Gesellschaft aufrechtzuerhalten, wenn in diese Sache einmal völlige Klarheit gebracht wird. Aber was steckt alles hinter diesen Dingen? Hinter diesen Dingen steckt wirklich alles. Von der einfachsten Aussage: Da steckt wiederum Frau Doktor Steiner dahinter. - Vom Schreiben von Privatbriefen: Da steckt wiederum Frau Doktor Steiner dahinter. - Von dieser einfachen Aussage bis zu jenen Unternehmungen, die in der letzten Zeit auch, ich möchte sagen, aus diesem Gesinnungswinkel herauskommen.

Ich musste Ihnen ja vor Kurzem hier von einer solchen Attacke sprechen. Aus dem einfachen Grunde musste davon gesprochen werden, weil ich an diese Attacke eine Bemerkung anknüpfen musste. Ich sagte dazumal ganz einfach - ohne dass ich behaupte, dass es ursprünglich verbunden ist mit den Absichten, die man hat: So kann aber aus dem, was man nach dieser Richtung unternimmt, behauptet und sagt, eben dasjenige hervorgehen, was ich damals charakterisierte, was ja direkt dahin segelt, dass meine Tätigkeit, unsere Tätigkeit innerhalb der anthroposophischen Bewegung - sofern es sich an diesen Bau angliedert - eben einfach untergraben wird, wie ich damals sagte: dass wir vom Bau getrennt werden, exiliert werden von dem Bau. Es läuft schon die Bewegung so, wie ich sie zeichnete nicht, in den subjektiven Absichten, aber in der Richtung der Taten und Behauptungen gewisser Leute läuft die Bewegung so. Denn ich musste ja hinweisen, ohne Namen zu nennen - und will auch heute noch nicht Namen nennen -, ich musste ja hinweisen, dass unter den Attackierenden ein sehr angesehener Schriftsteller ist, der seitenlang schreibt über Tatsachen, die es gar nicht gibt, und der den Weg wählt, um seine Attacken auszuführen — auch gegen mich -, den Weg aber wählt über Frau Doktor Steiner, der ihr Eigenschaften beilegt - ich will davon gar nicht sprechen -, der ihr Eigenschaften beilegt, von denen man eigentlich kaum recht sich entschließen kann zu glauben: Sind sie aus Wahnsinn entsprungen, oder sind sie aus einer besonders raffinierten Art, gewisse Dinge zu vertreten, entsprungen? — Ein Schriftsteller, dem man unendlich nahestand, dem gegenüber man genau das Gegenteil von dem ausführte, was er jetzt zur Grundlage seiner Attacke macht, und der die Attacken so formuliert, dass sie ganz besonders raffiniert zu ihren Zielen führen können. Ich sagte dazumal noch, dass ich die Absichten, die subjektiven, zuschreibe dem, was aus dem Brief aus einem unglaublichen nationalen Chauvinismus hervorgeht. Ohne dass ich von den Absichten sprechen will, spreche ich von den Folgen, die eintreten können. Und dass ich nicht ganz unrecht gesehen habe, dass ich dazumal nicht ganz ohne Grund charakterisierte, das sehen Sie einfach aus der Tatsache, dass dieselben Worte, die in jenem Briefe stehen, jene Worte, die aus den Fingern gezogen sind, und die - selbst, wenn sie wahr wären - zeigen, dass der Betreffende nach seiner eigenen Aussage sechs Jahre uns etwas vorgeheuchelt hat, dass diese Worte, die in dem Briefe standen, in einem Blatt erscheinen, das man als Sudelblatt bezeichnen könnte, wörtlich dieselben Worte, wörtlich, diese Gesinnung, dass es also jetzt schon in diese Strömung hineinkommt, das ist jetzt schon wichtig; nicht wichtig wegen dieses Blattes - denn die Druckerschwärze enthält gar vieles —, dass aber der Weg gefunden wird von jemandem, der - trotzdem wir genau das Gegenteil von dem vollführt haben -, was er zur Grundlage seiner Attacke macht, seiner von Grund auf unwahren Attacke, dass das den Weg findet in solche Rinnsale hinein, das spricht viel. Nicht, dass es in diesen Rinnsalen sich findet, sondern dass es das ist, was in dieser Weise an uns herantrat, wie ich charakterisieren musste vor einiger Zeit.

Meine lieben Freunde! Gesinnung irgendeines Menschen wird nicht im Mindesten von irgendetwas, was geschehen muss innerhalb unserer anthroposophischen Bewegung [Lücke in der Mitschrift] Jeder mag Gesinnungen haben, welche er nötig zu haben glaubt. Aber unwahre Sachen zu sagen, das ist etwas anderes. Und wenn man eine Gesinnung belegen will mit unwahren Sachen, die man gegen jemanden persönlich richtet, dann charakterisiert das die ganze Art des Angriffs, der da erfolgt, und die ganze Art der Gesinnung und Denkweise, aus der heraus solche Angriffe möglich sind.

Der Betreffende geht - nachdem er das von Frau Dr. Steiner gesagt hat — über auf mich. Wenn jemand in ehrlicher Weise dasjenige, was ich gemacht habe, widerlegt, so ist das etwas was anderes, als wenn man persönliche, an objektive Verleumdung grenzende Dinge hinschreibt, die dann den Weg finden, wie man jetzt sieht an solcher Beute.

Da standen wir also, meine lieben Freunde, da standen wir durch Jahre — bemüht ehrlich durchzuführen dasjenige, was die eine Kulturströmung in die andere hinüberführt, was Frieden und Einklang bringt zwischen den einzelnen Kulturströmungen. Da geschehen, indem man nicht zu Widerlegungen greift, sondern zu Verleumdungen, da geschehen Attacken in dieser Weise. Das ist nur die großzügige Attacke von Attacken, die in dieser Richtung schon laufen. Glauben Sie nicht, dass ich ein Wort verloren hätte über dasjenige, was durch Druckerschwärze in die Welt gesendet wird. Ich habe schon öfter gesagt, gegen solche Dinge habe ich ein gutes Mittel: Wenn ich sie in der Hand gehabt habe und gelesen, so wasche ich mir hinterher die Hände. Aber darum handelt es sich in diesem Falle nicht. Und dass es dieselben Worte sind, die in dem Briefe eines jahrelang, durch Jahre in unserer Mitte lebenden Menschen sind, der jetzt nicht imstande ist, übrigens einen einzigen richtigen Satz zu schreiben, der wissen muss, dass alles, was er sagt, eine pure Unwahrheit ist, das Gegenteil von Wahrheit ist nicht die Entrüstung über die Sache, die sich von selber richtet, nötigt mich, in einer solchen Weise zu reden, und noch einmal zu reden, sondern, meine lieben Freunde, das nötigt mich, weil man auf eine andere Weise es nicht will, nun durch Aufstachelung dessen, was man aufstacheln kann, [weil man] aus dem nationalen Chauvinismus heraus unserer Bewegung beikommen will.

Ich kann rechnen, meine lieben Freunde, mit der Tatsache, dass ich niemals in diesem Baue lehren werde! Ich kann rechnen mit der Tatsache, dass ich nur dasjenige, was ich beigetragen habe für das Zustandekommen der Formen beigetragen habe - ich, meine lieben Freunde, kann nur nicht irgendeine Konsequenz ziehen über diese Dinge. Was soll ich denn für eine Konsequenz ziehen? Ich hätte noch eine andere Konsequenz ziehen können aus all dem, bevor der Bau begonnen worden ist. Eiserne Pflichten halten einen an dasjenige, was getan worden ist. Der Bau ist dadurch zustande gekommen, dass doch eine große Anzahl von Menschen ihre Opfer gebracht haben, wie ich glaube unter der Voraussetzung, dass der Bau — in einer gewissen Weise — mit mir verbunden bleibt, solange ich lebe. Ich bin gezwungen, weil im Vertrauen auf diese Tatsache die Menschen ihre Opfer gebracht haben, heute nicht die Konsequenz ziehen zu können, die gezogen werden müsste, damit der eine Standpunkt völlig klar wird: Damit kein Mensch die Möglichkeit findet, diejenige, die am nächsten an meiner Seite arbeitet, so zu bezeichnen, dass er sie beschimpft als diejenige, die nicht irgendetwas anderes will als Herrschaftsgelüste befriedigen oder dergleichen.

Ich kann nicht zurücktreten. Ich muss die Verpflichtung beibehalten, seit der Bau angefangen worden ist, nicht zu enttäuschen diejenigen, die ihre Opfer eben im Hinblick darauf gebracht haben, dass wir mit diesem Bau in Verbindung bleiben. Reale Verpflichtungen hält man. Deshalb sagte ich neulich: Mich wird nichts dazu bringen, freiwillig dasjenige zu lockern, was mit dem Bau mich verbindet. Glauben Sie nicht, dass ich unbedacht oder ohne den Ernst der Situation ins Auge zu fassen diese Worte spreche. Aber das muss einmal ganz klar sein: Ich werde ausharren, Berater zu sein, und ich werde sehen, ob man einsehen wird bei einer genügend großen Anzahl von Menschen.

Welche Art von Verlogenheit dann gesagt wird, wenn irgendwelche Herrschaftsgelüste oder dergleichen, die tötend sind für alles dasjenige, was innerhalb unserer Bewegung liegt, und wenn solche Lügen vorgebracht werden, wie sie nunmehr vorgebracht werden, da kann unsere Bewegung nicht weiter bestehen. Ich werde auch nicht rein, ich möchte sagen, aus Höflichkeit gegenüber der Anthroposophischen Gesellschaft das Ehrenpräsidium niederlegen, sondern mich zunächst rein passiv gegenüber diesem Besitz des Ehrenpräsidiums verhalten. Aber ich bitte zu berücksichtigen, dass ich nur Berater für alle geistigen Angelegenheiten sein will, wie es auch bestimmt war im Beginne der anthroposophischen Bewegung.

Frau Doktor Steiner jedoch wird, so schnell es sich machen lässt, nunmehr ihren Entschluss ausführen und von ihrem Posten im Zentralvorstand zurücktreten, damit auch sie nur als Privatperson, wie ich selber, innerhalb dieser Bewegung steht. Sie wird ihren Aufgaben, die ihr als Privatperson gestellt sind durch ihre geistige Potenz, sie wird ihren Aufgaben voll genügen, wird alles tun, was sie tun kann; aber sie wird ein Amt, sobald es überhaupt sein kann, nicht mehr haben, nach keinerlei Richtung mehr ein Amt haben, sondern [sie wird] nur als Privatperson, wie ich selber, innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft stehen.

Ich möchte sagen: Der Worte sind genug gewechselt; Sitzungen sind genug gehalten worden über allerlei Dinge; geredet ist genug geworden. Vielleicht wirkt es mehr, wenn einmal eine Tat sein wird. Die nächste Tat soll sein, dass Frau Doktor Steiner auf meinen Rat zurücktritt. Das Maß ist voll desjenigen, was in der letzten Zeit von allen Seiten her an Attacken gerade auch gegen sie gerichtet worden ist. Es vergeht keine Woche, wo nicht aus irgendeinem Winkel heraus die unglaublichsten Attacken irgendwoher kamen. Durch solche Dinge wäre mindestens dasjenige untergraben, was ein wirkliches gedeihliches Arbeiten nötig macht. Fortgearbeitet wird nur werden können, wenn wir beide als Privatpersonen innerhalb dieser Gesellschaft stehen. Man wird sehen, ob dann auch noch immer Personen da sein werden, die die Möglichkeit finden werden, von allerlei Agitationsabsichten und allerlei Herrschaftsgelüsten zu sprechen. - Ja, wir haben es in unserer Zeit eben sehr weit gebracht, herrlich weit gebracht!

Ich wäre auf jenen Brief, den ich dazumal erwähnt habe, nicht mehr zurückgekommen, wenn sich nicht nach diesem Briefe wiederum mancherlei gezeigt hätte, was eben das Maß vollgemacht hat, und wenn sich nicht ganz und gar gezeigt hätte, wie sehr verwandt dasjenige ist, was in diesem Briefe lebt, mit dem, was in jeder Zeile raffiniert zeigt, wohin man will, was man anstrebt. - Nun, meine lieben Freunde, solang als es sein kann, werde ich auf diese Weise mit dem, was der Bau sein soll, eben verbunden bleiben. Freiwillig kann ich aus den angeführten Gründen nicht von der Anthroposophischen Gesellschaft zurücktreten. Aber wenn man eben sieht, wie - und wie gesagt, ich rede nicht von den subjektiven Absichten, sondern von den objektiven Tatsachen - dasjenige, was getan wird von Leuten, die wissen müssten, dass sie Unwahres sagen, in das Gegenteil verkehrt wird, dann ist es eben weit gekommen, und dann muss es eben gesagt werden.

In dieser Formulierung, meine lieben Freunde, muss ich Ihnen ankündigen, dass ich bitte, mich stets als Privatperson, wie es seit 1912 geregelt ist, ernsthaftest auffassen zu wollen und zur Kenntnis zu nehmen, dass das Maß voll geworden ist und dass Frau Doktor Steiner von ihrem Posten im Zentralvorstand und ihren übrigen Ämtern zurücktritt und sich künftig in einer spirituellen Tätigkeit in der Richtung, wie sie schon getan hat, der Gesellschaft widmen will. - Ich denke, ich habe genug gesagt.

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